Beiträge in Kategorie:Philharmonisches Konzert

Dirigent Marc Piollet leitet 6. Philharmonisches Konzert

Klangwelten zwischen Melancholie und kraftvollem Optimismus

Die Norddeutsche Philharmonie lädt zum 6. Philharmonischen Konzert der Saison 2017/18 und spielt mit der Sinfonie Nummer 6 in h-Moll von Peter Tschaikowski (1840 – 1893) im zweiten Teil des Abends ein grandioses Werk, mit wundervoll melancholischen, tragischen, zerstörerischen und kraftvoll optimistischen Melodien. Tschaikowski hatte seinem Freund, dem Großfürsten Konstantin, angekündigt, eine Sinfonie zu schreiben, „die den Schlußstein meines ganzen Schaffens bilden soll“. In ihr wollte er seine „ganze Seele“ legen. Der russische Großmeister gab seinem Werk den Namen: „Pathétique“ (die Pathetische). Die Sinfonie wurde unter seiner Leitung in St. Petersburg neun Tage vor seinem überraschenden und bis heute mysteriösen Tod uraufgeführt.
Die Leitung der Norddeutschen Philharmonie hat der international renommierte Dirigent Marc Piollet übernommen, der erstmals in Rostock gastiert. Der in Paris geborene und in Berlin lebende Dirigent war von 2004 bis 2012 Generalmusikdirektor am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, hatte viele Engagements an bedeutenden Opernhäusern und stand am Pult der renommiertesten Orchester der Welt. Seit 2016 hat er an der Kunstuniversität Graz eine Professur und leitet eine Dirigentenklasse. Marc Piollet wird nach Rostock zwei Werke mitbringen, die eng mit seiner Heimatstadt Paris korrespondieren.
Den Auftakt der drei Konzertabende bildet jeweils die sinfonische Dichtung „Prélude à l’après-midi d’un faune“ (Vorspiel zum Nachmittag eines Faunes) nach Stéphane Mallarmé, die der französische Komponist Achille-Claude Debussy (1862 – 1918) schrieb. Das nur zehnminütige Instrumentalwerk, das am 22. Dezember 1894 in der Société Nationale de Musique in Paris uraufgeführt wurde, verschaffte Debussy den künstlerischen Durchbruch als Impressionist. Seine Musik gilt als Bindeglied zwischen Romantik und Moderne.
Ebenfalls eine Uraufführung in Paris erlebte 1910 das Ballett „Der Feuervogel“ des in Russland geborenen Komponisten Igor Strawinski (1882 – 1971). Das auf zwei russischen Märchen basierende Werk schrieb Strawinski für das Ensemble Ballets Russes im Pariser Théatre National de l’Opèra. Die Verbindung von russischer Märchentradition mit effektvollen Figuren und Bildern wie dem glänzenden Feuervogel, dem Wunderbaum, dem Riesenei und einem doppelköpfigen Ungeheuer sowie einer eindrucksvollen Musik zeigte beim Publikum große Wirkung. In der Kritik wurde das Ballett als „glitzernde, sinnbetörende Erscheinung“ beschrieben, unterstrichen durch eine „üppig-farbenreiche Ausstattung“ und die „in allen Klangfarben schillernde Musik“. Strawinski fertigte von der Partitur mehrere Fassungen für konzertante Aufführungen an. 1911 und 1919 entstanden die Suite Nr. 1 und Nr. 2 für Orchester, 1945 folgte die Ballettsuite für Orchester. Die Musik zum Feuervogel gilt als richtungsweisendes Werk am Beginn des 20. Jahrhunderts.
Eine etwa 15minütige Einführung in das Konzert können Interessierte im Theaterfoyer eine halbe Stunde vor Konzertbeginn erleben.

Termine: 6. Philharmonisches Konzert im Großen Haus des Volkstheaters Rostock am 4. Februar 2018 um 18:00 Uhr, am 5. und 6. Februar 19.30 Uhr, Karten erhalten Sie an den bekannten Vorverkaufskassen und an der Abendkasse.

Text: Anette Pröber
Foto: Felix Broede

Pianistin Martina Filjak gastiert beim 5. Philharmonischen Konzert in Rostock

Klangvoller Auftakt mit Bernstein und Gershwin

Die Musikwelt feiert im Jahr 2018 das 100. Geburtstagsjubiläum des Musikgenies Leonard Bernstein (1918 – 1990). Gleich zu Jahresbeginn wird in Rostock bei den Philharmonischen Konzerten Bernstein zu hören sein. Der in Boston vor 100 Jahren geborene Sohn einer jüdischen Einwandererfamilie aus der Ukraine hatte in Harvard Klavier und Komposition studiert. Schon als junger Mann erlangte er Anerkennung als Dirigent und stand mit weltberühmten Orchestern auf der Bühne. Mit seinen Kompositionen für den Broadway erreichte er Weltruhm. Zu den erfolgreichsten Musicals gehören „On the Town“ (1944), „West Side Story“ (1957) und „Candide“ (1974). Am kommenden Sonntag, Montag und Dienstag wird Bernsteins „Divertimento“ erklingen. Dieses Werk schrieb er anlässlich des hundertjährigen Bestehens des Boston Symphony Orchestra. Die Weltpremiere gab es am 25. September 1980.
Ein weiterer herausragender amerikanischer Komponist, Pianist und Dirigent steht im Jahr 2018 und beim Rostocker Konzert im Mittelpunkt. George Gershwin (1898-1937) wurde vor 120 Jahren in Brooklyn geboren. Ihm zu Ehren spielt die Norddeutsche Philharmonie unter der Leitung von Marcus Bosch eine der bekanntesten Kompositionen von Gershwin, die „Rhapsody in Blue“. Ein Welterfolg wie auch das Musical „Ein Amerikaner in Paris“ und die Oper „Porgy and Bess“. Am 7. Januar 1924 begann Gershwin zunächst mit der Niederschrift der Rhapsody für zwei Klaviere. Der befreundete amerikanische Komponist und Arrangeur Ferde Grofé erstellte nahezu zeitgleich aus der Klavierfassung die Partitur für das Whitemans Jazzorchester, so dass die „Rhapsody in Blue“ bereits einen Monat später am 4. Februar vollendet war. Das Konzert in der New Yorker Aeolian Hall am 24. Februar 1924 wurde zum historischen Ereignis. Bei der Uraufführung war die Créme de la Créme des musikalischen und gesellschaftlichen New York zugegen.
Zum zweiten Mal Gast der Norddeutschen Philharmonie wird die Pianistin Martina Filjak sein. Die gebürtige Kroatin studierte in Zagreb, Wien und Hannover und belegte Meisterklassen an der Klavierakademie in Como. Seit dem Gewinn des ersten Preises beim Internationalen Cleveland Klavierwettbewerb konzertiert Martina Filjak auf den wichtigsten Konzertpodien der Welt, u.a. in der Carnegie Hall New York, im Konzerthaus Berlin und im Musikverein Wien. Am 7., 8. und 9. Januar wird Martina Filjak in Rostock das Konzert für Klavier und Orchester C-Dur KV 415 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) zu Gehör bringen. Es ist das größte und bedeutendste der ersten Wiener Konzerte von Mozart. Die Uraufführung wurde am 23. März 1783 im alten Wiener Burgtheater gefeiert.
Abgerundet wird das Konzertprogramm im Januar mit einem Werk des deutschen Komponisten Richard Strauss (1864-1949), der durch sein Liedschaffen und seine Opern bekannt wurde. Es erklingt die Suite op. 59 „Der Rosenkavalier“.
Zu den Philharmonischen Konzerten wird regelmäßig eine 15-minütige Werkeinführung angeboten. Sie vermittelt Wissenswertes und beginnt im Ateliertheater eine halbe Stunde vor dem Konzert.

Termine: 5. Philharmonisches Konzert im Großen Haus des Volkstheaters Rostock am 7. Januar 2018 um 17:30 Uhr, am 8. und 9. Januar 2018 um 19:30 Uhr, Karten erhalten Sie an den bekannten Vorverkaufskassen und an der Abendkasse.

Text: Anette Pröber
Fotos: Martin Goffing, Romano Grozich

Schostakowitschs Revolutionspauken und Beethovens populärstes Klavierkonzert im 4. Philharmonischen Konzert

Das letzte Philharmonische Konzert dieses Jahres verspricht ein besonderes zu werden. Mit Revolutionsmusik und Dramatik von Schostakowitsch, mit stürmischen und lyrischen Momenten von Beethoven. Am Pult wird Marcus Bosch, Generalmusikdirektor in Nürnberg und ordentlicher Professor an der HMT München, stehen und die Norddeutsche Philharmonie dirigieren. Musiker und Zuhörer werden voller Spannung auf den gemeinsamen Auftritt blicken. Denn Bosch übernimmt ab der Saison 2018/19 die künstlerische Verantwortung über das Rostocker Orchester und wird als Conductor in Residence wirken.
Dem Rostocker Konzertpublikum ist Marcus Bosch (geb. 1969) kein Unbekannter. Seit 2013 ist er regelmäßig Gastdirigent der Norddeutschen Philharmonie Rostock gewesen. Geplant sind in den kommenden drei Jahren je acht Konzertprojekte sowie das Kuratieren des Konzertprogramms. Marcus Bosch freut sich auf die Aufgabe an der Ostsee, er hat bereits häufig hervorgehoben, wie sehr er die Haltung des Orchesters in kulturpolitisch schwierigen Zeiten schätzt. Mit Bosch kommt jemand mit großem Renommee in die Hansestadt, einer der gefragtesten und innovativsten Dirigenten seiner Generation.
Als erstes Werk des Abends wird das fünfte und letzte Klavierkonzert von Ludwig von Beethoven (1770 – 1827) zu hören sein. Es erfreut sich weltweit größter Beliebtheit, gehört zu den meistaufgeführten Klavierkonzerten. Den Solopart übernimmt in Rostock der junge deutsche Pianist Alexander Schimpf (geb. 1981), der diesseits und jenseits des Atlantiks erfolgreich ist. Als Solist wurde Schimpf u.a. vom Wiener Kammerorchester, dem Marinskij-Orchester St. Petersburg, den Dresdner Philharmonikern, den Nürnberger Symphonikern und dem Beethoven-Orchester Bonn eingeladen.
Mit Pauken und Trommeln, den Waffen der Revolution, beginnt der zweite Teil des Konzertabends. „Das Jahr 1917“ lautet der Untertitel für die 12. Sinfonie in d-Moll von Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975), der dieses Werk 1960/61 komponierte und Wladimir Illjitsch Lenin widmete. Es ist ein Werk, das noch immer widersprüchlich bewertet wird. Wollte Schostakowitsch der Oktoberrevolution linientreu ein Denkmal setzen und sie glorifizieren? Oder setzt er sich kritisch mit dem Totalitarismus auseinander? Der Schluss des Werkes ist überinstrumentiert, übermäßig laut und blechern. Eine Auseinandersetzung mit dem Krieg, der alles zerstört und die Menschen ratlos zurücklässt. Interpretationen sind viele möglich. Auch das Leben des Komponisten, das von Aufruhr und Anpassung zugleich Zeugnis ablegt, wirft viele Fragen auf und ist nur aus der Historie heraus erklärbar.
Eine ausführliche Konzerteinführung mit Wissenswertem zu den Werken und Komponisten können Besucher wie gewohnt eine halbe Stunde vor Beginn im Intendanzfoyer erleben.

Termine für das 4. Philharmonische Konzert: Großes Haus des Volkstheaters Rostock am 10. Dezember um 18.00 Uhr und am 11. und 12. Dezember um 19.30 Uhr, Karten erhalten Sie an den bekannten Vorverkaufskassen und an der Abendkasse.

Text: Anette Pröber
Fotos: Martin Goffing

Prokofjew und Rachmaninow im Novemberkonzert – junge Künstler zum Debüt mit der Norddeutschen Philharmonie in Rostock

Das 3. Philharmonische Konzert beginnt mit dem Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 D-Dur, das der 26-jährige Sergej Prokofjew (1891 – 1953) im Revolutionsjahr 1917 beendete. Vor 100 Jahren war die zaristische Ordnung in Russland gestürzt worden. Angesichts der Wirren konnte die Uraufführung des Werkes, die für den Herbst in Petrograd vorgesehen war, nicht stattfinden. Erst 1923 wurde das Werk in Paris uraufgeführt. Prokofjew war wie viele Intellektuelle und Künstler in Folge der Revolution 1918 ins Ausland emigriert. Nach einem Intermezzo in den USA, wo Prokofjew nicht Fuß fassen konnte, lebte er viele Jahre in Paris, bis er sich 1936 entschloss, endgültig nach Russland zurückzukehren. Prokofjew hatte in der Heimat dann seine produktivste Phase.
Das frühe Violine-Konzert ist geprägt von ausdrucksvoller Lyrik, gepaart mit ungemeiner Virtuosität und heiter-ironischer Klangstärke. Gespielt wird der Solopart von der jungen Geigerin Lara Boschkor (geb. 1999 in Tübingen), die bereits viele Erste Preise bei Wettbewerben gewann. Als Preisträgerin des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt sie seit 2012 eine Violine von Carlo Antonio Testore, Mailand 1740, aus dem Besitz der Deutschen Stiftung Musikleben. Festspiele-Zuhörern ist sie bereits bekannt als Teilnehmerin des Wandelkonzerts auf Schloss Ulrichshusen. In Rostock gibt Lara Boschkor ihr Debüt.
Ebenfalls ein Debüt feiert Karsten Januschke (geb. 1980 Bad Segeberg) als Dirigent in Rostock. Er hat sich im Opern- und Konzertbereich innerhalb weniger Jahre einen Namen als großes Talent der jüngeren Dirigentengeneration gemacht. Bereits während seines Studiums arbeitete er an der Wiener Staatsoper als Solorepetitor und Dirigent von Kinderopern sowie am Theater in Wien und später bei den Bayreuther Festspielen, wo er Dirigenten wie Christian Thielemann und Kirill Petrenko assistierte.
Die Norddeutsche Philharmonie erfreut im zweiten Teil des Konzertabends die Zuhörer mit der Sinfonie Nr. 2 e-Moll von Sergej Rachmaninow (1873 – 1943). Diese Komposition schrieb Rachmaninow während seines fast zweijährigen Aufenthaltes in Dresden in den Jahren 1906 und 1907. Die Uraufführung fand im Jahr 1908 in Sankt Petersburg statt und wurde von dem Komponisten selbst dirigiert. Diese Sinfonie wird aufgrund ihrer großen Beliebtheit beim Publikum gern gespielt. Sie ist schwärmerisch und feurig zugleich. Die Soli der Holzbläser sind besondere Glanzlichter in dieser Sinfonie.
Eine ausführliche Konzerteinführung zu den Werken und Komponisten können Besucher wie gewohnt eine halbe Stunde vor Beginn im Intendanzfoyer erleben.

Termine: 3. Philharmonisches Konzert im Großen Haus des Volkstheaters Rostock am 12. November um 18.00 Uhr und am 13. & 14. November jeweils um 19.30 Uhr, Karten erhalten Sie an den bekannten Vorverkaufskassen und an der Abendkasse.

Text: Anette Pröber
Fotos: Peter Dynow, Jürgen Friedel

2. Philharmonisches Konzert mit dem preisgekrönten jungen Pianisten William Youn

Romantische Utopien von Robert Schumann (1810-1856) und Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) stehen im Mittelpunkt des 2. Philharmonischen Konzertes der Norddeutschen Philharmonie. Beide Komponisten haben in Leipzig gewirkt und waren sich freundschaftlich verbunden. Mendelssohn, in Hamburg geboren, war 1835 dem Ruf nach Sachsen für das Amt des Gewandhauskapellmeisters gefolgt. Nach Mendelssohn frühem Tod übernahm der Däne Niels Wilhelm Gade (1817-1890), Schüler von Mendelssohn, diese Position in der Messe- und Kulturstadt. Die drei berühmten „Leipziger“ Mendelssohn, Schumann und Gade liefern den musikalischen Genuss für die Konzertabende Mitte Oktober.
Geleitet wird die Norddeutsche Philharmonie von Roland Kluttig, seit 2010 Generalmusikdirektor am Landestheater in Coburg. Roland Kluttig, 1968 als Sohn des Dirigenten Christian Kluttig in Radeberg geboren, hat als Gastdirigent bereits viele namhafte Orchester geführt. Auf sein Debüt in Rostock freue er sich besonders, sagte er im Vorfeld der OZ-Theaterzeitung. Er wisse, „dass das Orchester sehr ambitioniert ist, und einen hohen Leistungsstand besitzt.“
Internationales Flair bringt der 35-jährige koreanische Pianist William Youn nach Rostock. William Youn, der seine Wahlheimat in München gefunden hat, ist mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe. Er konzertiert von Berlin über Seoul bis New York mit Orchestern wie dem Cleveland Orchestra, den Münchner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Mariinsky Theatre oder dem Seoul Philharmonic Orchestra.
Im Großen Haus Rostock spielt William Youn Mendelssohns „Capriccio brillant“ und sein 2. Klavierkonzert. Das Klavierkonzert op. 40 hatte Mendelssohn Bartholdy unmittelbar nach seiner Hochzeitsreise mit seiner Frau Cecile im Sommer 1837 geschrieben. Der Komponist, der zugleich ein grandioser Pianist war, bezeichnete den Schluss als „Klavierfeuerwerk“.
Eröffnet werden die Konzertabende mit der Ouvertüre „Nachklänge von Ossian“, von Niels W. Gade, dessen 200. Geburtstagsjubiläum in diesem Jahr gefeiert wird. Gades Stil war zu Beginn seiner Komponistenlaufbahn national geprägt, er ließ vielfach nordisch-volksliedhafte Melodik einfließen. In der Ossian-Ouvertüre ist dies deutlich hörbar. Das Stück machte Gade zu Beginn seiner Karriere schlagartig bekannt, denn er gewann mit der Ouvertüre einen Kompositionswettbewerb des Kopenhagener Musikvereins. In den Leipziger Jahren (1843 bis 1848) veränderte sich sein Stil, von Mendelssohn und Schumann geprägt.
Nach der Pause erklingt Robert Schumanns Sinfonie Nr. 2, die Einflüsse von Johann Sebastian Bach, eines weiteren Leipzigers, erkennen lässt. Die Sinfonie in C-Dur entstand im Winter 1845/46. In dieser Zeit erreichte Schumanns Gesundheit einen ersten Tiefpunkt. Er litt unter Schlaflosigkeit und Depressionen. Die Arbeit an der Sinfonie bezeichnete Schumann als „Widerstand des Geistes, durch den ich meinen Zustand zu bekämpfen suchte“. Am 5. November 1846 wurde das viersätzige Werk unter Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy im Leipziger Gewandhaus uraufgeführt.

Vor den drei Philharmonischen Konzerten gibt es jeweils eine kurze Konzerteinführung. Dazu bitte 30 Minuten vor Beginn im Intendanzfoyer einfinden.
Termine: Großes Haus Rostock: 15. Oktober Beginn 18.00 Uhr sowie am 16. und 17. Oktober um jeweils 19.30 Uhr, Karten erhalten Sie an den bekannten Vorverkaufskassen und an der Abendkasse.

Text: Anette Pröber
Fotos: Sebastian Klein, Irène Zandel, Peter Dynow