Fridtjof Sturm

Fridtjof Sturm ist seit 2004 als stellvertretender Solocellist bei der Norddeutschen Philharmonie Rostock engagiert.

Er wurde 1972 in Bielefeld geboren und erhielt mit acht Jahren ersten Cellounterricht. Mit 16 Jahren wurde er Jungstudent bei Prof. Irene Güdel an der HfM Detmold.
Fridtjof Sturm studierte bei Prof. Markus Nyikos an der Universität der Künste Berlin (Diplom) und bei Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt an der HfM „Hanns Eisler“ Berlin. Er beendete sein Studium 2001 mit seinem Konzertexamen (Brahms Doppelkonzert mit Berliner Symphonikern).
Weiterer Unterricht, Meisterkurse, musikalische Zusammenarbeit:
Stanislav Apolin, Anner Bilsma, Wolfgang Boettcher, Dmitry Ferschtman, Bernhard Gmelin, Martti Rousi, Hans-Christian Schweiker, Wen-Sinn Yang, Thomas Brandis, Hatto Beyerle, Eberhard Feltz, Hans-Dietrich Klaus, Alice und Eleonore Schönfeld, Karl-Heinz Zöller, Cherubini-, Nomos-, Prazak-, und Rosamunde-Quartett…
Während seines Studiums war Fridtjof Sturm Solocellist in der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein-Musikfestivals, im Gustav-Mahler-Orchester (Wien), im RIAS-Jugendorchester Berlin, im Verbier Festival Orchestra (Schweiz) und anderen. Unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Pierre Boulez, James Levine, Zubin Mehta, Kent Nagano, Yuri Termirkanov etc. nahm er an Tourneen durch die meisten Europäischen Staaten, Japan, USA, Kanada, Russland, Asien und Südamerika teil und trat auf zahlreichen Festivals auf (Paris, Edinburgh, Salzburg, London, Schleswig-Holstein, Amsterdam, Berlin etc.). Auch die kammermusikalische Arbeit im „Sturm-Bergk-Quartett“ führte ihn zu zahlreichen Konzerten in Deutschland und im Europäischen Ausland.
Darüber hinaus hatte er Zeitverträge und Praktika sowie Aushilfsprojekte in bekannten deutschen Kulturorchestern: Deutsches Sinfonieorchester Berlin (DSO), Rundfunksinfonieorchester Berlin (RSB), Radiophilharmonie Hannover des NDR, Staatstheater Darmstadt, Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Ludwigshafen, u.a. als Solocellist beim Philharmonischen Staatsorchester Hamburg und bei der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin.
Von 2000 bis 2004 war Fridtjof Sturm fest angestellt als Vorspieler beim Philharmonischen Orchester des Theaters Heidelberg,
2004 gewann er das Probespiels für eine Solostelle bei der Robert-Schumann-Philharmonie am Theater Chemnitz.
Fridtjof Sturm spielt ein Violoncello des italienischen Geigenbauers Celeste Farotti (Mailand) von 1906, dessen Finanzierung mit Hilfe von privaten Sponsoren ermöglicht wurde.
Mehr Informationen zu Fridtjof Sturm erhalten Sie auf seiner Homepage.