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Dirigenten der Königlichen Oper Kopenhagen gastieren in Rostock – Dänische Klänge beim 9. Philharmonischen Konzert

Das 9. Philharmonische Konzert bringt den Rostockern das Land Dänemark musikalisch näher. Die Norddeutsche Philharmonie spielt die Sinfonie Nr. 5 op. 50 des dänischen Komponisten Carl August Nielsen (1865-1931), der vor 150 Jahren geboren wurde.
Nielsen gehört wie der Finne Jean Sibelius, ebenfalls 1865 zur Welt gekommen, zu den großen Jubilaren im Jahr 2015. Die Sinfonie Nr. 5 gilt als sinfonisches Meisterwerk von Carl Nielsen, die durch Originalität in der Tonsprache besticht und den Musikern hohe Meisterschaft abverlangt. Es ist die einzige zweisätzige Sinfonie von Nielsen. 1920 geschrieben, beschreitet der Komponist klanglich neue Wege, weg vom klassisch-romantischen Modell.
Im Gepäck hat das Werk Michael Boder, Chefdirigent der Königlichen Oper Kopenhagen, der nach dem Januar-Konzert 2013 bereits zum zweiten Mal am Pult der Norddeutschen Philharmonie in Rostock stehen wird. Der heute 56-jährige deutsche Konzert- und Operndirigent ist Gast auf vielen internationalen Konzertpodien. Bereits mit 29 Jahren übernahm er die musikalische Leitung als Chefdirigent der Oper Basel, er ist regelmäßiger Konzertdirigent an den Staatsopern Berlin, Dresden, Hamburg und Wien und seit der Spielzeit 2012/2013 Chefdirigent der Oper Kopenhagen.
Gemeinsam mit Michael Boder wird Florian Krumpöck die Reise über die Ostsee antreten. Krumpöck, in Kopenhagen seit 2014 Gastdirigent, wird in Rostock als Klavier-Solist die Musikfreunde begeistern.
Carl Maria von Webers 1821 geschriebenes Konzertstück für Klavier und Orchester f-Moll op. 79 und Richard Strauss‘ Burleske für Klavier und Orchester stehen auf dem Programm – zwei Werke mit Soloparts von anspruchsvoller Virtuosität.

Das 9. Philharmonische Konzert findet am Sonntag, 31. Mai 2015 um 18:00 Uhr und am Montag und Dienstag, 1. und 2. Juni 2015 jeweils um 19:30 Uhr im Großen Haus des Volkstheaters Rostock statt, Karten erhalten Sie an den bekannten Vorverkaufskassen des Volkstheaters.

Text: Anette Pröber
Fotos: Alexander Vasiljev, Philipp Horak