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Novemberkonzert mit Florian Krumpöck am Klavier

Werke von Brahms und Schoenberg zum Volkstrauertag

Das 3. Philharmonische Konzert vereint musikalische Werke, die treffend in die Zeit passen. Am kommenden Sonntag, den 13. November, begehen wir bekanntlich den Volkstrauertag, den staatlichen Gedenktag für Kriegsopfer. Ein Tag, der auch Mahnung ist, Krieg, Terror und Flucht der Gegenwart nicht auszublenden. Die Konzertstücke sind tragisch, dramatisch, melancholisch, aufrüttelnd. Das große Finale kündet dann vom Sieg der Lebensfreude. Brahms Sinfonie Nr. 1 c-Moll entlässt die Zuhörer schwung- und kraftvoll.
Die Konzertabende im November (13., 14. und 15.11.) stehen unter der Leitung von Michael Boder, der zum dritten Mal in Rostock gastiert. Er ist Chefdirigent an der Oper Kopenhagen und regelmäßiger Gast an den Staatsopern in Berlin, Dresden, Hamburg und Wien. Die Norddeutsche Philharmonie freut sich auf die erneute Zusammenarbeit mit dem renommierten Dirigenten, der zugleich auch einen weiteren guten Bekannten mitbringt. Florian Krumpöck, ehemaliger Generalmusikdirektor am Volkstheater Rostock, spielt das Klavierkonzert op. 42 von Arnold Schoenberg (1874 – 1951) als Solist auf dem Piano. Das Stück stellte der österreichisch-amerikanische Komponist im Jahr 1942 fertig. Die vier Sätze waren ursprünglich kommentiert, wobei die Bemerkungen einen Bezug zu seiner Flucht aus Deutschland zulassen. „1. Das Leben war so einfach. 2. Plötzlich brach Hass aus. 3. Eine ernste Situation entstand. 4. Aber das Leben geht weiter.“ Nachdem Schoenberg 1933 aus rassistischen Gründen der Meisterkurs für Komposition an der Preußischen Akademie der Künste in Berlin entzogen wurde, ging er zunächst nach Paris. Er nahm wieder seinen jüdischen Glauben an und wanderte wenig später nach Amerika aus. Jahrelang unterrichtete er an den Universitäten in Kalifornien. 1941 erlangte er die amerikanische Staatsbürgerschaft. Der Einfluss Schoenbergs auf die Musik des 20. Jahrhunderts wird heute hoch geschätzt. Er schuf eine radikale Kompositionstechnik und war Avantgardist bei der Entwicklung von der Atonalität über die Zwölftontechnik zur seriellen und schließlich zur elektronischen Musik.
Schoenberg verehrte Zeit seines Lebens Johannes Brahms (1833 – 1897), dessen Werke streng strukturiert waren, „ohne auf Schönheit und Gefühl zu verzichten“, wie Schoenberg anerkennend meinte. Zwei Werke von Johannes Brahms werden dem 3. Philharmonischen Konzert den Rahmen geben. Als Auftakt erklingt am Abend die Tragische Ouvertüre op. 81. Sie entstand aus einer Skizze für einen Sinfoniesatz, hat aber kein bestimmtes Trauerspiel als Sujet im Sinne. Sie entstand fast zeitgleich mit der Akademischen Festouvertüre op. 80 und Brahms selbst meinte einmal, „die eine lacht, die andere weint“.
Den Abschluss des Konzertes bildet die Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68, die Brahms auf der Insel Rügen im Jahr 1876 fertigstellte. Nach fast 14 Jahren, denn eine Frühfassung des 1. Satzes stammt aus dem Jahr 1862. Johannes Brahms schrieb im Oktober an seinen Verleger „… an den Wissower Klinken ist eine schöne Symphonie hängen geblieben…“

Termine: Großes Haus des Volkstheaters am 13. November 2016, Beginn 18:00 Uhr und am 14. und 15. November um 19:30 Uhr, Karten erhalten Sie an den bekannten Vorverkaufskassen und – soweit vorhanden – an der Abendkasse.

Text: Anette Pröber
Fotos: Alexander Vasiljev, Philipp Horak

Philharmonischer Saisonabschluss mit Opernchor und Singakademie: märchenhaft, freudvoll, sommerlich

Mit Florian Krumpöck wird ein guter alter Bekannter das 10. Philharmonische Konzert der Norddeutschen Philharmonie am kommenden Sonntag, Montag und Dienstag im Großen Haus leiten.
Der österreichische Pianist und Dirigent, ehemaliger Generalmusikdirektor in Rostock, ist jetzt freiberuflich tätig. Er hat zum Saisonabschluss ein leicht beschwingtes, sommerliches Programm für das Rostocker Publikum gewählt.
Im ersten Teil des Abends erklingen die Ouvertüre zu „Ein Sommernachtstraum“ op. 21 und Ausschnitte aus der Bühnenmusik op.61, die Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) schrieb. Die Ouvertüre komponierte Mendelssohn im Sommer 1826 im Alter von 17 Jahren. In ihr spiegelt sich seine Begeisterung für die fantastische Märchenwelt und den poetischen Zauber, den Shakespeare in seinem „Sommernachtstraum“ entwarf. Der junge Mendelssohn besaß ein außergewöhnliches Talent, hatte schon früh mit dem Komponieren begonnen.
Im Alter von elf Jahren verfasste er bereits 60 Werke, darunter Lieder, Klaviersonaten und Orgelstücke. Die Sommernachtstraum-Ouvertüre führte er übrigens erstmals im Herbst 1826 in der Leipziger Straße 3 in Berlin auf. Dort befindet sich heute der Sitz des Deutschen Bundesrates im ehemaligen Preußischen Herrenhaus.
Der Sommernachtstraum sollte den Komponisten später noch einmal intensiv beschäftigen. Im Jahr 1843 schrieb Mendelssohn im Auftrag des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm IV. für eine Aufführung des Sommernachtstraums im Neuen Palais in Potsdam zwölf weitere Musiknummern. Es entstand eine Sammlung von instrumentalen, vokalen und melodramatischen Stücken, von denen der Hochzeitsmarsch das wohl berühmteste Stück ist. So stellt der „Sommernachtstraum“ heute ein zweiteiliges Musikwerk aus der einsätzigen Ouvertüre und der mehrsätzigen Bühnenmusik dar und gehört zu den meist gespielten Werken des Komponisten.
Die Rostocker Konzertfreunde können sich bei der Aufführung auf die Frauen des Opernchores und der Singakademie freuen. Als Sopranistinnen werden Jamila Raimbekova und Theresa Grabner zu erleben sein, während Sandra-Uma Schmitz und Ulrich K. Müller aus dem Schauspielensemble des Volkstheaters die sprecherischen Rollen übernehmen.
Nach der Pause wird ein Werk des Mendelssohn Freundes Robert Schumann (1810 –1856) zu Gehör gebracht. Schumann besaß eine literarisch- musikalische Doppelbegabung und gehört gemeinsam mit Mendelssohn Bartholdy zu den bedeutendsten Komponisten der Romantik. Gespielt wird die 3. Sinfonie Es-Dur op. 97 von Schumann, die chronologisch seine letzte Sinfonie ist und zum Ende des Jahres 1850 entstand. Diese Sinfonie wird auch als die „Rheinische“ bezeichnet, weil sie unmittelbar nach dem Umzug von Robert und Clara Schumann von Dresden nach Düsseldorf entstand. In Sachsen hatte Schumann keine Festanstellung gefunden. Der herzliche Empfang als Städtischer Musikdirektor in Düsseldorf versetzte ihn in eine euphorische Stimmung, die sich in der 3. Sinfonie als lebensfrohe Grundstimmung niederschlägt. Manche sehen darin auch die typisch „rheinische Fröhlichkeit“. Es ist übermittelt, dass auch der Anblick des Kölner Doms inspirierend gewirkt hat und die Fertigstellung des Werkes in kurzer Zeit gelang. Allerdings verwandelte sich die anfängliche Euphorie bald in Unzufriedenheit, vermutlich auch wegen gesundheitlicher Probleme. Die 3. Sinfonie aber strahlt positive Lebenskraft aus.
Vor dem Konzert wird wie immer auch eine Konzerteinführung geboten, die viel Wissenswertes über Komponisten und Werke vermittelt. Dazu treffen sich Interessierte eine halbe Stunde vor Beginn auf der „Brücke“.

Das 10. Philharmonische Konzert findet am Sonntag, 19. Juni 2016 um 18:00 Uhr sowie Montag und Dienstag (20. & 21. Juni) jeweils um 19:30 Uhr im Großen Haus des Volkstheaters Rostock statt, Karten erhalten Sie an den bekannten Vorverkaufskassen und (wenn noch vorhanden) an der Abendkasse.

Text: Anette Pröber, Foto: Peter Dynow

8. Philharmonisches Konzert: Wiedersehen mit Florian Krumpöck am Klavier

Mit schneller Feder in wenigen Wochen komponiert und dann in mühevoller Kleinarbeit verfeinert. So entstand eines der bedeutendsten Werke tschechischer Klavierliteratur: Antonin Dvoráks Klavierkonzert in g-Moll. Der Komponist schrieb das Werk im August und September 1876 in Prag, zwei Jahre später wurde es uraufgeführt. Vom ersten Federstrich bis zum Erstdruck des Werkes vergingen jedoch sieben Jahre, in denen Dvorák immer wieder korrigierte. Die handschriftliche Partitur weist ungewöhnlich viele Ergänzungen mit Bleistift, Rotstift, Blaustift sowie in roter Tinte und viele überklebte Stellen auf.
Die Norddeutsche Philharmonie spielt dieses große romantische Werk für Klavier und Orchester unter der Leitung von Marcus Bosch, der seit 2011 Generalmusikdirektor des Staatstheaters und der Staatsphilharmonie Nürnberg ist. Bosch trifft auf den ehemaligen Rostocker Generalmusikdirektor Florian Krumpöck, der den Klavierpart übernommen hat. Krumpöck hat sich in Rostock vor allem mit zahlreichen Musiktheater-Premieren und Sinfoniekonzerten einen Namen gemacht, mit dem Mahler-Zyklus oder auch dem Beethoven-Marathon mit den neun Sinfonien an vier aufeinanderfolgenden Tagen im IGA-Park. In mehreren Konzerten agierte Florian Krumpöck als dirigierender Pianist.
Sowohl Bosch als auch Krumpöck haben sich bereits mehrfach intensiv mit dem Werk von Antonin Dvorák (1841 – 1904) befasst, der Einflüsse von Klassik und Romantik mit Elementen der Volksmusik verband. Der tschechisch-folkloristische oder auch slawische Stil prägte mehrere Schaffensperioden des Böhmen. Die Musik strahlt Heimatliebe, Naturverbundenheit und tiefe Religiosität aus. Mit Dvoráks vielseitigem Werk fand das tschechische Musikschaffen seine unverwechselbare nationale Identität.
Eine ähnliche Rolle wie Dvorák für die Tschechen spielte Bela Bartók (1881 – 1945) für die Ungarn. Der in Groß-Sankt-Nikolaus/Nagyszentmiklos geborene Komponist, Pianist und Musikethnologe gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Moderne. Auch Bartók faszinierte die Schlichtheit und Direktheit der Volksmusik und des Volksliedes, gern ließ er sich inspirieren und suchte nach einem eigenen harmonischen Stil.
Beim 8. Anrechtskonzert der Norddeutschen Philharmonie wird eines der bekanntesten Stücke Bartóks zu Gehör gebracht, das „Konzert für Orchester“. Es entstand 1943 in den USA, in die er 1940 vor dem Faschismus emigriert war. Die Angst, dass sein Heimatland eine deutsche Kolonie werden könnte, trieb Bartók „weg aus der Nachbarschaft dieses verpesteten Landes“ und veranlasste ihn zu einem „Sprung ins Ungewisse aus dem gewussten Unerträglichen.“ Heimisch wurde Bartók allerdings nicht, er fühlte sich in den USA nicht wohl, was sich auf die Gesundheit auswirkte. Da an seinen Werken nur geringes Interesse bestand, war auch die finanzielle Lage der Familie schwierig. Die amerikanische Vereinigung der Komponisten, Autoren und Verleger ermöglichte ihm eine Heilbehandlung und unterstützte auch durch die Auftragsvergabe von Werken.
So schrieb Bartók das Werk „Konzert für Orchester“ als Auftragsarbeit für die Stiftung des Dirigenten Sergei Kussewitzki. Es wurde eines der bekanntesten und beliebtesten Werke Bartóks. Am 26. September 1945 starb Béla Bartók in New York City an Leukämie. Er wurde auf dem Ferncliff-Friedhof in New York beerdigt. Erst 1988, angesichts des politischen Tauwetters in Ungarn, konnten die sterblichen Überreste nach Budapest überführt und dort am 7. Juli im Rahmen eines Staatsbegräbnisses auf dem Friedhof Farkasrét beigesetzt werden. Bartók gilt als einer der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Vielen Menschen wurde auch Bartóks Klavierstück Allegro barbaro in der Adaption der Musikgruppe Emerson, Lake and Palmer auf deren Debütalbum bekannt. Der am 12. März 1988 entdeckte Asteroid (4132) Bartók wurde 1989 nach ihm benannt.

Die Konzerttermine für das 8. Philharmonische Konzert sind Sonntag, 3. April 2016 um 18:00 Uhr sowie Montag und Dienstag (4. & 5. April) jeweils um 19:30 Uhr im Großen Haus des Volkstheaters Rostock, Karten erhalten Sie an den bekannten Vorverkaufskassen und (wenn noch vorhanden) an der Abendkasse.

Text: Anette Pröber, Fotos: Peter Dynow

Dirigenten der Königlichen Oper Kopenhagen gastieren in Rostock – Dänische Klänge beim 9. Philharmonischen Konzert

Das 9. Philharmonische Konzert bringt den Rostockern das Land Dänemark musikalisch näher. Die Norddeutsche Philharmonie spielt die Sinfonie Nr. 5 op. 50 des dänischen Komponisten Carl August Nielsen (1865-1931), der vor 150 Jahren geboren wurde.
Nielsen gehört wie der Finne Jean Sibelius, ebenfalls 1865 zur Welt gekommen, zu den großen Jubilaren im Jahr 2015. Die Sinfonie Nr. 5 gilt als sinfonisches Meisterwerk von Carl Nielsen, die durch Originalität in der Tonsprache besticht und den Musikern hohe Meisterschaft abverlangt. Es ist die einzige zweisätzige Sinfonie von Nielsen. 1920 geschrieben, beschreitet der Komponist klanglich neue Wege, weg vom klassisch-romantischen Modell.
Im Gepäck hat das Werk Michael Boder, Chefdirigent der Königlichen Oper Kopenhagen, der nach dem Januar-Konzert 2013 bereits zum zweiten Mal am Pult der Norddeutschen Philharmonie in Rostock stehen wird. Der heute 56-jährige deutsche Konzert- und Operndirigent ist Gast auf vielen internationalen Konzertpodien. Bereits mit 29 Jahren übernahm er die musikalische Leitung als Chefdirigent der Oper Basel, er ist regelmäßiger Konzertdirigent an den Staatsopern Berlin, Dresden, Hamburg und Wien und seit der Spielzeit 2012/2013 Chefdirigent der Oper Kopenhagen.
Gemeinsam mit Michael Boder wird Florian Krumpöck die Reise über die Ostsee antreten. Krumpöck, in Kopenhagen seit 2014 Gastdirigent, wird in Rostock als Klavier-Solist die Musikfreunde begeistern.
Carl Maria von Webers 1821 geschriebenes Konzertstück für Klavier und Orchester f-Moll op. 79 und Richard Strauss‘ Burleske für Klavier und Orchester stehen auf dem Programm – zwei Werke mit Soloparts von anspruchsvoller Virtuosität.

Das 9. Philharmonische Konzert findet am Sonntag, 31. Mai 2015 um 18:00 Uhr und am Montag und Dienstag, 1. und 2. Juni 2015 jeweils um 19:30 Uhr im Großen Haus des Volkstheaters Rostock statt, Karten erhalten Sie an den bekannten Vorverkaufskassen des Volkstheaters.

Text: Anette Pröber
Fotos: Alexander Vasiljev, Philipp Horak

Geigerin Christine-Maria Höller und Dirigent Florian Krumpöck zu Gast beim 4. Philharmonischen Konzert

Am kommenden Wochenende kehrt Florian Krumpöck zum 4. Philharmonischen Konzert erstmals wieder ans Dirigentenpult ins Große Haus des Volkstheaters Rostock zurück. Er war nach seiner Zeit als hiesiger Generalmusikdirektor an die Oper Kopenhagen gewechselt. Krumpöck wird zum Auftakt des Abends das Konzert für Violine und Orchester d-Moll von Aram Chatschaturjan (1903- 1978) zu Gehör bringen, das der Komponist im Sommer 1940 für den berühmten Geiger David Oistrach (1908-1974) geschrieben hatte und dieser im November des gleichen Jahres in Moskau uraufführte.
Das Violinkonzert gehört zu den herausragenden Werken, die den Weltruhm von Aram Chatschaturjan begründeten und die bis heute sehr populär sind. Zu nennen sind des Weiteren das Klavierkonzert von 1937 und das Ballett „Gayaneh“, das Chatschaturjans Säbeltanz, sein bekanntestes Werk, enthält. In Rostock wird das kontrastreiche und lebhafte Violinkonzert mit seinen folkloristischen Melodien die Konzertfreunde erfreuen. Als Solistin wurde mit Christine-Maria Höller (36) eine österreichische Geigerin gewonnen, die am Mozarteum Salzburg mit Auszeichnung ihr Studium abschloss, dort heute lehrt und als neuer Star aus Salzburg gilt. In den Jahren 2003 und 2005 war sie bereits bei den Festspielen in Mecklenburg-Vorpommern zu erleben.
Nach der Pause wird die Norddeutsche Philharmonie Rostock von Antonin Dvorak (1841-1904) die Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der neuen Welt“ spielen, die typisch amerikanisches Kolorit verströmt. Diese Sinfonie ist die erste Komposition des böhmischen Musikers nach seinem Amtsantritt als Direktor des National Conservatory of Music in New York 1892. Die attraktive Stelle schuf für ihn die Mäzenin und Präsidentin des Konservatoriums Jeannette Thurber, die beseelt davon war, eine amerikanische Nationalkultur zu schaffen. Mit Dvorak fand sie einen Komponisten, der die Spirituals der amerikanischen Plantagenarbeiter und Indianer studierte und in seine Werke mit einfließen ließ. Die Stelle in New York füllte Dvorak bis zum Frühjahr 1895 aus. Dann kehrte er vorzeitig in die Heimat zurück, weil er vier seiner sechs Kinder in Prag hatte zurücklassen müssen. Die Honorare aus Amerika ermöglichten Dvorak den Erwerb eines Palais in der Prager Neustadt, dem er den Namen „Villa Amerika“ gab. Dort befindet sich heute das Dvorak- Museum.

Das 4. Philharmonische Konzert können Sie am Sonntag, 7. Dezember um 18 Uhr sowie am Montag und Dienstag, 8. und 9. Dezember jeweils um 19:30 Uhr im Großen Haus des Volkstheaters Rostock erleben, Karten erhalten Sie an den bekannten Vorverkaufskassen des Volkstheaters.

Text: Anette Pröber, Fotos: www.christinemariahoeller.at & Philipp Horak