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2. Philharmonisches Konzert mit dem Star-Trompeter Manuel Blanco Gómez-Limón

Mit der Pulcinella-Suite von Igor Strawinsky werden die drei Konzertabende des zweiten Philharmonischen Konzertes am kommenden Wochenende eröffnet. Das Werk ist einer komischen Figur in der Theaterkunst gewidmet: dem ebenso bauernschlauen wie einfältigen Diener Pulcinella. Die aus Italien stammende Figur zählt übrigens als Vorlage für unseren deutschen Hanswurst. Mit der Suite brachte Strawinsky seine gleichnamige Ballettmusik von 1920 in den Konzertsaal. Liebevoll augenzwinkernd erzählt.
Den musikalischen Höhepunkt verspricht das Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur von Joseph Haydn, dem der junge spanische Solo-Trompeter Manuel Blanco Gómez-Limón seinen besonderen Akzent verleihen wird. Der 1985 geborene Musiker hatte beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2011 aufhorchen lassen und einen ersten Preis mit seiner enorm präzisen Spielweise errungen. Der junge Trompeter ist seit 2006 erster Solo-Trompeter im spanischen Nationalorchester und spielt das 1796 in Wien verfasste Werk, das Haydns einzig bedeutendes Konzert für ein Blechblasinstrument ist.
Noch einmal in südliche Gefilde taucht der Konzertbesucher nach der Pause. Dann erklingt eines der meist aufgeführten Orchesterwerke, Felix Mendelssohn Bartholdys „Italienische“. Die Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 wird so genannt, weil sie unter den vielfältigen Eindrücken einer Italienreise entstand. Mendelssohn hatte sich 1830 auf die Spuren von Goethes Italien-Reise begeben. 1832/33 vollendete der Komponist seine romantische Sinfonie in Berlin.
Dirigent der Konzerte ist Marcus Bosch, seit 2011 Generalmusikdirektor des Bayerischen Staatstheaters und der Staatsphilharmonie Nürnberg.
Das 2. Philharmonische Konzert findet im Großen Haus des Volkstheaters Rostock am Samstag, 12. Oktober und am Montag,  14. Oktober um 19.30 Uhr und am Sonntag, dem 13. Oktober um 18.00 Uhr statt. Karten erhalten Sie wie immer über die Vorverkaufskassen des Volkstheaters und über ticket-online. Jeweils eine halbe Stunde vor Konzertbeginn findet im Intendanzfoyer eine Konzerteinführung statt.

Achtung:
Durch eine Initiative der Philharmonischen Gesellschaft Rostock können Sie für das 2. Philharmonische Konzert Karten gewinnen, nähere Informationen hierzu finden Sie im Ostsee-Anzeiger, den Sie am kommenden Dienstag bzw. Mittwoch im Briefkasten haben sollten, alternativ finden Sie ihn am Mittwoch auch online. Für den Ostsee-Anzeiger schrieb Frau Anette Pröber übrigens auch den ankündigenden Text für dieses Philharmonische Konzert, den sie uns freundlicherweise zur Verfügung stellte.

Als kleine Einstimmung können Sie hier schon einmal den Solisten des 2. Philharmonischen Konzertes hören und sehen, im Rahmen des Preisträger-Konzertes des ARD-Wettbewerbes 2011 spielt Manuel Blanco Gómez-Limón hier das Trompeten-Konzert E-Dur von Johann Nepomuk Hummel:

10. Philharmonisches Konzert beendet noch nicht die Spielzeit

Das 10. Philharmonische Konzert der Norddeutschen Philharmonie Rostock unter Leitung von GMD Florian Krumpöck findet am Samstag, 8. Juni um 19:30 Uhr, Sonntag, 9. Juni um 18:00 Uhr und am Montag, 10. Juni um 19:30 Uhr im Großen Haus des Volstheaters statt, Karten erhalten Sie wie immer an den Kassen des Volkstheaters und bei ticket online.

Rostocks 10. Philharmonisches Konzert wird eingeleitet mit Friedhelm Döhls „Gesang der Frühe“ / Dialog mit Schumann für großes Orchester. Friedhelm Döhl ist ein in Lübeck lebender Komponist, der 1982 zum Professor für Komposition an der Lübecker Hochschule für Musik berufen wurde und später auch als deren Rektor tätig war. Das Rostocker Publikum erlebte ihn als Composer in Residence beim „Brücken“ – Festival für Neue Musik 2010, wo Konzerte mit seinen Werken, aber auch seine Vorträge und Seminare den Schwerpunkt des Festivals bildeten. Sein „Gesang der Frühe“ wurde 2006 vom Philharmonischen Orchester Lübeck unter Leitung von Roman Brogli-Sacher uraufgeführt. Die 20-minütige Fantasie für großes Orchester erinnert schon im Namen an Robert Schumanns „Gesänge der Frühe“ (fünf Klavierstücke op. 133 von 1853) und so kann man dieses Werk auch als eine Art Antwort auf Schumanns Musik verstehen, ohne dass deren direkte Einflüsse wahrzunehmen sind.
Von Robert Schumann selbst ist denn auch das zweite Stück des Abends, sein Konzertstück für vier Hörner und großes Orchester op. 86 wird von
Prof. Thomas Hauschild, Anna Magdalena Euen, Svenja Wolf und Konrad Balint vorgetragen. Prof. Thomas Hauschild, Sohn des Ehrendirigenten der Norddeutschen Philharmonie Wolf-Dieter Hauschild, betreut eine Hornklasse an der Hochschule für Musik in Leipzig, welcher auch seine drei Mitspieler entstammen. Das Konzertstück Schumanns galt zu seiner Zeit als eine Art Unikum, war doch das Horn bisher nur sehr selten als Soloinstrument zur Geltung gekommen, lediglich Mozarts Hornkonzerte bildeten hier eine namhafte Ausnahme. Inzwischen hatte die Entwicklung des Horns immense Fortschritte gemacht, durch die Ventiltechnik war es nun realisierbar, alle Halbtonschritte sauber zu intonieren, dies war auf den zu Mozarts Zeiten gebräuchlichen Naturhörnern nahezu unmöglich. Nichtsdestotrotz gilt Schumanns Konzertstück für vier Hörner auch auf den heutigen modernen Instrumenten noch zur anspruchsvollsten Horn-Literatur.
Nach der Pause erklingt die 1. Sinfonie in c-Moll op. 68 von Johannes Brahms, der dem Ventilhorn übrigens wesentlich weniger zugetan war, seine Bezeichnung „Blechbratsche“ war wohl nicht allzu schmeichelhaft gemeint. Dafür wusste der gebürtige Hamburger umsomehr die inspirierende Landschaft unserer Ostseeküste zu schätzen, schließlich hat er nach einem zähen vierzehnjährigen Schaffensprozess die erklingende Sinfonie in Sassnitz auf Rügen in einer Art Schlussspurt fertigstellen können. So ist denn seine 1. Sinfonie auch keinesfalls ein Jugendwerk, vielmehr hören wir das Ergebnis seines beharrlichen Ringens, ein würdiges Erbe des symphonischen Schaffens von Ludwig van Beethoven anzutreten.

Die Sinfonien Beethovens sind es auch, an die wir Sie an dieser Stelle noch erinnern wollen, schließlich ist die laufende Spielzeit mit dem letzten Philharmonischen Konzert keinesfalls beendet. In Rostock bisher einmalig, spielt die Norddeutsche Philharmonie unter Leitung von GMD Florian Krumpöck vom 25. bis zum 28. Juni 2013 sämtliche neun Beethovensinfonien in vier Freiluftkonzerten auf der IGA-Bühne Rostock, die schon während der IGA 2003 den heimlichen Titel „bestklingender Saal Rostocks“ erwerben konnte. Im Online-Ticketverkauf sind lediglich Eintrittskarten für einzelne Konzertabende buchbar, Kombi-Tickets für mehrere Konzertabende erhalten sie exklusiv und zum Sonderpreis in der Vorverkaufskasse des Volkstheaters in der Doberaner Straße 134/135 (Tel.: 0381-381 4700).

8. Philharmonisches Konzert – Maurice Ravel & Dmitri Schostakowitsch

Dmitri Schostakowitsch und Maurice Ravel prägen das 8. Philharmonische Konzert der Norddeutschen Philharmonie am kommenden Wochenende im Großen Haus des Volkstheaters Rostock.
In den Abend geht es beschwingt mit „Le tombeau de Couperin“ von Maurice Ravel. Die Suite erinnert an französische Tänze des 17. und 18. Jahrhunderts.
Im Anschluss hören wir Ravels Konzert für Klavier und Orchester G-Dur, vorgetragen von der jungen kroatischen Pianistin Martina Filjak, einer der vielversprechendsten jungen Künstlerinnen der letzten Jahre, die weltweit Lobeshymnen für ihre poetische Leidenschaft und technische Beherrschung des Klaviers erntet, ebenso wie für ihre charismatische Persönlichkeit und magnetische Bühnenpräsenz.
Dirigieren wird ein weiteres Mal der Generalmusikdirektor der Norddeutschen Philharmonie Rostock Florian Krumpöck.
Mit der 5. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975) erklingt dann ein symphonisches Opus von großer Klangfülle, Leidenschaft und Dramatik. Das Werk schrieb der russische Komponist 1937 auf der Krim, als der stalinistische Terror die Sowjetunion beherrschte. Schostakowitsch, bereits in Kritik geraten, galt nach der Uraufführung der 5. Sinfonie in Leningrad als rehabilitiert. Der verlorene Sohn war offiziell unter die Fittiche der linientreuen Kulturpolitik zurückgekehrt. Das Werk und vor allem der Schlusssatz wurden lange Zeit als Triumph des Systems gesehen und gefeiert.
Ein Trugschluss, wie sich nach Erscheinen der Memoiren herausstellte:
„Was in der Fünften vorgeht, sollte jedem klar sein. Der Jubel ist unter Drohungen erzwungen. So als schlage man uns mit einem Knüppel und verlange dazu: Jubeln sollt ihr! Jubeln sollt ihr! Und der geschlagene Mensch erhebt sich, kann sich kaum auf den Beinen halten. Geht, marschiert, murmelt vor sich hin: Jubeln sollen wir, jubeln sollen wir. Man muss schon ein kompletter Trottel sein, um das nicht zu hören.“
Schostakowitsch wandelt in der Stalin-Ära auf einem schmalen Grat zwischen ideologischer Vereinnahmung und künstlerischer Selbstverwirklichung. In seiner 5. Sinfonie parodiert er die berüchtigten Bankette hoher Parteigremien, in denen Lobpreisungen der Partei und ihres Vorsitzenden Stalin einander abwechselten.

Rostocks 8. Philharmonisches Konzert dieser Spielzeit findet am 13. und 15. April 2013 um 19.30 Uhr und am 14. April 2013 um 18.00 Uhr im Großen Haus des Volkstheaters statt, Karten erhalten Sie über die bekannten Vorverkaufskassen des Volkstheaters und an der Abendkasse.

Florian Krumpöck als Pianist und Dirigent im 6. Philharmonischen Konzert mit Beethoven-Programm

Achtung Programmänderung:
Leider müssen wir Ihnen aufgrund der kurzfristigen Erkrankung von Herrn Krumpöck eine Programmänderung mitteilen: Die ursprünglich geplante Fantasie für Klavier, Chor und Orchester op.80 in c-Moll und das Klavierkonzert Nr.3 c-Moll op.37 mit GMD Florian Krumpöck am Klavier müssen leider entfallen, dankenswerter Weise hat Herr Peter Leonard die Konzerte äußerst kurzfristig übernommen, so dass in den drei Philharmonischen Konzerten neben der ursprünglich geplanten 7. Symphonie A-Dur op.92 noch Beethovens 5. Sinfonie c-Moll op.67 erklingen wird. Die ursprünglich geplanten Werke sollen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden, näheres erfahren Sie dann hier und auf den Seiten des Volkstheaters

Aktualisierung:
Inzwischen können wir Ihnen mitteilen, dass ein Termin gefunden wurde, an dem die Fantasie für Klavier, Chor und Orchester op.80 in c-Moll und das Klavierkonzert Nr.3 c-Moll op.37 mit Florian Krumpöck als Solist und Dirigent nachgeholt werden, ergänzt werden diese beiden Werke Beethovens durch seine 2. Sinfonie in D-Dur op.36, ebenfalls unter Leitung des Generalmusikdirektors.
Dieses zusätzliche Konzert wird am 2. Juni 2013 um 16.00 Uhr und um 19.30 Uhr im Großen Haus des Volkstheaters stattfinden. Konzertbesucher des von der Programmänderung betroffenen 6. Philharmonischen Konzertes sollten ihre Eintrittskarten aufheben, da diese zum Erwerb um 50% ermäßigter Karten für das Zusatzkonzert berechtigen.
Der Kartenvorverkauf für dieses Zusatzkonzert hat heute (Dienstag, 26. Februar 2013) begonnen, es wird am 2. Juni 2013 zwei Vorstellungen geben, um 16.00 Uhr und um 19:30 Uhr. Da die Karten sehr begehrt sind, sollten Sie sich bei Interesse rechtzeitig darum bemühen.
Bei ticket online können Sie sich über freie Plätze am Nachmittag und am Abend informieren.

Der Generalmusikdirektor der Nordeutschen Philharmonie Rostock, Florian Krumpöck, wird das 6. Philharmonische Konzert dieser Saison dirigieren. Neben der Norddeutschen Philharmonie Rostock hören Sie in diesem Konzert die Singakademie Rostock und den Opernchor des Volkstheaters Rostock.
Dabei wird Florian Krumpöck in bester klassischer Manier eine Doppelfunktion als Dirigent und Solist einnehmen – zu Zeiten von Mozart und Beethoven war es noch durchaus üblich, dass der Dirigent vom Flügel aus agierte.
In diesem Philharmonischen Konzert wird ein reines Beethovenprogramm zu hören sein:
Die selten aufgeführte Fantasie für Klavier, Chor und Orchester op.80 in c-Moll, eingerahmt vom Klavierkonzert Nr.3 c-Moll op.37 und der
7. Symphonie A-Dur op.92.
Näheres zu den gespielten Werken erfahren Sie, wenn Sie diesen Beitrag öffnen.

Das 6. Philharmonische Konzert der Norddeutschen Philharmonie Rostock können Sie am 23. und 25. Februar um 19.30 Uhr und am 24. Februar um 18.00 Uhr im Großen Haus des Volkstheaters Rostock hören. Karten erhalten Sie über das Volkstheater Rostock oder bei ticket online, dort können Sie sich auch einen Überblick über die noch freien Plätze am Sonnabend, Sonntag und Montag verschaffen.

Erstes Philharmonisches Konzert im Jahr 2013 mit Wiener Programm:

Im 5. Philharmonischen Konzert der Spielzeit, welches zugleich das erste im neuen Kalenderjahr ist, erleben wir mit Michael Boder einen Gastdirigenten, der an den großen Bühnen Europas zu Hause ist. Er ist seit dieser Spielzeit Chefdirigent der Königlichen Oper in Kopenhagen, zuvor war er von 2008 bis 2012 Musikdirektor des Gran Teatre del Liceu in Barcelona. Des Weiteren ist er regelmäßiger Gast an den Staatsopern in Berlin, Dresden, Hamburg und Wien. Generalmusikdirektor Florian Krumpöck, den wir in diesem Konzert mit Alban Bergs Klaviersonate op. 1 solistisch am Klavier hören werden, zählt Michael Boder zu seinen prägenden Mentoren.
Michael Boder präsentiert uns ein Wiener Programm, so hören wir neben der bereits erwähnten Klaviersonate von Alban Berg drei Sätze aus der „Lyrischen Suite“ für Streichorchester, die Alban Berg aus seinem ursprünglich 6-sätzigen Streichquartett gleichen Namens herauslöste. Diese Suite ist Alban Bergs bedeutendste kammermusikalische Komposition und sein erstes Werk in der Zwölftontechnik seines Lehrers Arnold Schönberg. Theodor W. Adorno bezeichnete sie als „latente Oper“, erst 1977 wurde durch das Auffinden einer vom Komponisten handschriftlich kommentierten Partitur des Werkes bekannt, dass der Komponist in dieser Suite seine heimliche und ungelebte Liebe zu Hanna Fuchs, der Schwester Franz Werfels vertonte.
Ein weiterer Höhepunkt des 5. Philharmonischen Konzerts ist Alban Bergs Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“ (1935) mit der Wiener Geigerin Birgit Kolar als Solistin.
Ergänzt werden diese Werke durch exemplarische Stücke von Johann Strauss, die Ouvertüre zur „Fledermaus“ und den Walzer „Wiener Blut“. Johann Strauss (Sohn), auch der Walzerkönig genannt, fungiert hier quasi als Bindeglied zwischen Wiener Klassik (Haydn, Mozart, Beethoven)  und Neuer Wiener Schule (Schönberg, Berg, Webern). Gleichzeitig hören wir damit zwei echte Neujahrsklassiker.

Wenn Sie das 5. Philharmonische Konzert der Norddeutschen Philharmonie Rostock hören wollen, haben Sie dazu am 12. und 14. Januar um 19.30 Uhr und am 13. Januar um 18.00 Uhr im Großen Haus des Volkstheaters Rostock Gelegenheit. Karten erhalten Sie über das Volkstheater Rostock oder bei ticket online, dort können Sie sich auch einen Überblick über die noch freien Plätze am Sonnabend, Sonntag und Montag verschaffen.