Beiträge markiert mit: Ludwig van Beethoven

Philharmonischer Saisonabschluss in Halle 207 mit Beethovens Tripelkonzert und „Also sprach Zarathustra“ von Richard Strauss

Die Philharmonische Konzertreihe der 120. Spielzeit endet mit einem besonderen Hörgenuss. Das 10. Philharmonische Konzert wird in Rostocks akustisch bestem Konzertsaal – der Halle 207 auf dem ehemaligen Werftgelände – am kommenden Sonntag, Montag und Dienstag gegeben. Zur Freude der Orchestermitglieder und der vielen Fans der Norddeutschen Philharmonie können auch mehr Zuhörer als gewöhnlich das Konzert erleben. Statt 520 Gäste wie im Großen Saal des Volkstheaters fasst die Halle 207 rund 700 Besucher.
Die vielen großartigen Klavierwerke, die jedes der zehn Philharmonischen Konzerte der 120. Spielzeit zu einem „Flügelfest“ machten, finden mit dem Tripelkonzert von Ludwig van Beethoven einen grandiosen Abschluss. Beethoven (1770-1827), großer deutscher Komponist und Pianist, war zu Beginn seiner Laufbahn vor allem ein geachteter Klaviervirtuose. Er liebte es, auf dem Klavier frei zu improvisieren und zu fantasieren. In den ersten zehn Jahren in Wien entstanden allein 20 seiner 32 Klaviersonaten. Das Tripelkonzert – Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur op. 56 – schrieb er um das Jahr 1804. Fast zeitgleich mit der 3. Sinfonie (Eroica), der 5. Sinfonie, der Klaviersonate Nr. 23 (Appassionata) und der einzigen Oper Fidelio. Die Uraufführung war dann vier Jahre später im Mai 1808 in Wien. Das Tripelkonzert weist Ähnlichkeiten zur Gattung des Klaviertrios und der Sinfonia Concertante auf, wie sie auch Haydn und Mozart pflegten. Der Part der drei Solisten wird gegenüber dem Orchesterspiel herausgehoben und betont. Das Tripelkonzert versprüht Leichtigkeit, Fröhlichkeit und Spielfreude.
Die Rostocker Klassikfreunde können sich freuen, die Soloparts sind beim Juni-Konzert besonders hochkarätig besetzt. Am Klavier ist Matthias Kirschnereit (geb. 1962) zu erleben, Preisträger des Echo Klassik und vieler namhafter Wettbewerbe im In- und Ausland. Der Pianist übernahm 1997 eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater (HMT) Rostock und lebt heute in Hamburg. Ebenfalls gut bekannt in Rostock ist Julian Steckel (geb. 1982), er ist seit 2011 Professor für Violoncello an der HMT. Er erhielt den Echo Deutschen Musikpreis Klassik in der Sparte Nachwuchskünstler 2012 und lebt in Berlin. Die Dritte im Bunde ist Lena Neudauer (geb. 1984). Die hochbegabte junge Violinistin gewann bereits mit 15 Jahren den Leopold-Mozart-Wettbewerb, seit 2010/11 hatte sie eine Professur für Violine an der Hochschule für Musik Saar in Saarbrücken inne, seit Herst 2016 ist sie Professorin an der Hochschule für Musik und Theater München.
Geleitet wird das Konzert von Roman Brogli-Sacher. Der Dirigent, Jahrgang 1966, leitete stolze 15 Jahre das Orchester der Hansestadt Lübeck, davon zwölf Jahre als Generalmusikdirektor und außerdem sieben Jahre als Operndirektor. Seit 2015 dirigiert er das Jiangsu Symphony Orchestra im chinesischen Nanjing (Nanking).
Als Appetizer erklingt in der Halle 207 an jedem Konzertabend das 1977/78 entstandene Orchesterwerk „Ikaros“ des Lübecker Komponisten Friedhelm Döhl (geb. 1936). Den Konzertabschluss bildet Richard Strauss‘ (1864-1949) mit seinem Werk „Also sprach Zarathustra“ (Op. 30) frei nach dem deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche (1844-1900). Der in München geborene Richard Strauss wurde vor allem durch seine orchestrale Programmmusik (Tondichtungen), sein gewaltiges Liedschaffen und seine Opern bekannt. Richard Strauss komponierte insgesamt über 250 musikalische Werke. Er schrieb 9 Tondichtungen. Vorbilder für seine Werke fand er in den Programmsinfonien und sinfonischen Dichtungen von Hector Berlioz und Franz Liszt, vor allem aber in den Sinfonien und Ouvertüren Ludwig van Beethovens. „Also sprach Zarathustra“ ist eine gewaltige sinfonische Dichtung, bei der der Komponist auch an Goethes Faust gedacht haben soll. Der gewaltigen Hymne, die den Kampf von Gut und Böse aufgreift, wohnt eine große Musikalität inne. Das Werk wurde 1896 in Frankfurt am Main uraufgeführt und hat seitdem immer wieder große Künstler inspiriert, das Thema neu zu interpretieren. Das Anfangsthema des Stücks dient übrigens auch zur Untermalung des Feuerwerks am Ende jeder Vorstellung der Störtebeker-Festspiele in Ralswiek auf Rügen.

Termine Bühne 207: 18. Juni, 18.00 Uhr, 19. und 20. Juni um 19.30 Uhr, Karten erhalten Sie an den bekannten Vorverkaufskassen und an der Abendkasse.

Text: Anette Pröber
Fotos: Steven HaberlandGiorgia Bertazzi, Marco Borggreve, Holger-Braack

Lars Vogt spielt und leitet Klavierkonzert von Robert Schumann – Philharmonisches Konzert fast ausverkauft

Die Norddeutsche Philharmonie wird unter Leitung des international bekannten Pianisten und Dirigenten Lars Vogt (46) ihre Reihe der Philharmonischen Konzerte am 26., 27. und 28. Februar im Großen Haus Rostock fortsetzen. Der aus Düren (NRW) stammende Vogt feiert auf allen großen Bühnen der Welt seine Erfolge als Pianist, und seit einiger Zeit auch als Dirigent bzw. in Doppelfunktion. 2015 wurde er zum Künstlerischen Leiter der Royal Northern Sinfonia in Newcastle berufen. Lars Vogt gab bereits im Jahr 1992, noch am Anfang seiner Karriere, in Rostock sein Debüt. Damals spielte er Robert Schumanns Klavierkonzert a-Moll. 25 Jahre später wird er es wieder in der Hansestadt zu Gehör bringen. Diesmal leitet er das Konzert vom Klavier aus.
Robert Schumanns Klavierkonzert a-Moll ist bereits 1845 bei seiner Uraufführung in Dresden begeistert aufgenommen worden. Seine Frau Clara, die den Solopart spielte, schrieb anschließend über das Werk: „… wie reich an Erfindung, wie interessant vom Anfang bis zum Ende ist es, wie frisch und welch ein schönes zusammenhängendes Ganze!“ Der Entstehungsprozess dieses Klavierkonzertes war allerdings ein recht schwieriger. Zunächst hatte Schumann (1810-1856) ein einsätziges Werk, eine Phantasie für Klavier und Orchester, geschrieben. Es wurde 1841 uraufgeführt, ließ sich jedoch bei keinem Verleger verkaufen. Erst die 3-sätzige Fassung brachte dann den Erfolg.
Vogt hat nach Rostock ein weiteres Schumann-Konzert mitgebracht. Es ist das einzige Konzert für Violoncello, das Schumann um 1850 schrieb. Das Echo war damals niederschmetternd. „Widerwärtig, greulich, langweilig“, heißt es in einem Zeitungsbericht. Schumann war mit diesem Werk wohl seiner Zeit voraus. Im 20. Jahrhundert setzte sich das Cellokonzert nach und nach durch und heute schwärmen Musiker und Publikum von der Ausdrucksvielfalt und –stärke und dem gewitzten und virtuosen Finale.
Den Solopart am Violoncello übernimmt Tanja Tetzlaff. Sie studierte an der Musikhochschule Hamburg und am Mozarteum Salzburg und besitzt ein breit gefächertes Repertoire. In der Saison 2016/17 ist Tanja Tetzlaff als Solistin ebenfalls beim Iceland Symphony Orchestra, dem Royal Northern Sinfonia Orchestra und dem Tokyo Metropolitain Orchestra zu Gast. Ihr besonderes Interess gilt der Kammermusik, sie spielt regelmäßig Klaviertrio mit Christian Tetzlaff und Lars Vogt.
Das 6. Philharmonische Konzert beginnt an jedem Abend zunächst aber mit der Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21 von Ludwig van Beethoven (1770-1827). Der große Komponist begann im Jahr 1799 die Arbeit an der Sinfonie und stellte sie ein Jahr später fertig. Die Uraufführung unter seiner Leitung am 2. April 1800 in Wien war ein großer Erfolg. Zugleich erklangen in Wien auch Beethovens Septett op. 20 sowie sein erstes Klavierkonzert. Doch kaum jemand konnte ahnen, welch großes sinfonische Werkschaffen mit der 1. Sinfonie seinen Beginn nahm.
Vor den Philharmonischen Konzerten gibt es jeweils eine 15-minütige Einführung. Interessierte Musikfreunde können viel Wissenswertes über die Komponisten und ihre Werke erfahren. Diese Einführung findet eine halbe Stunde vor Konzertbeginn im Intendanzfoyer statt.

Für alle drei Konzertabende gibt es nur noch Restkarten, entweder an den bekannten Vorverkaufskassen des Volkstheaters, eventuell auch noch an der Abendkasse. Termine: Großes Haus des Volkstheaters Rostock, 26. Februar 18.00 Uhr sowie am 27. und 28. Februar um 19.30 Uhr.

Text: Anette Pröber
Fotos: Giorgia Bertazzi, Felix Broede

7. Philharmonischen Konzert mit Beethovens „Eroica“, Webern und Mahler

Achtung, Änderung:
Aufgrund der Erkrankung des Dirigenten Patrick Lange, dem wir gute Genesung wünschen, wird das Konzert kurzfristig von Gerrit Prießnitz übernommen.

Das Philharmonische März-Konzert wird Beethoven-Freunde begeistern. Mit der berühmten 3. Sinfonie Es-Dur op. 55 erklingt ein Meisterwerk voller Kraft und Pathos, das Beethoven später als sein bedeutendstes Werk bezeichnete. Ludwig van Beethoven (1770-1827) hatte die Sinfonie, die 1802 und 1803 entstand, dem Feldherrn Napoleon und den Idealen der Revolution „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ gewidmet. Sie sollte sogar den Titel Bonaparte tragen. Doch aus Enttäuschung darüber, dass sich Napoleon 1804 selbst zum Kaiser krönte, nahm Beethoven die Widmung zurück. Er soll das Deckblatt mit den Worten zerrissen haben: „Ist der auch nichts anderes, wie ein gewöhnlicher Mensch! Nun wird er auch alle Menschenrechte mit Füßen treten, nur seinem Ehrgeize fröhnen; er wird sich nun höher wie alle anderen stellen, ein Tyrann werden!“ Die Sinfonie erhielt den Titel „Sinfonia eroica“, die Heroische.

Dirigiert wird das 7. Philharmonische Konzert am 13., 14. und 15. März von dem jungen deutschen Dirigenten Patrick Lange. Der 34-Jährige, der seine musikalische Ausbildung im Knabenchor der Regensburger Domspatzen begann und im Alter von 12 Jahren seinen ersten Dirigierunterricht am Stadttheater Regensburg erhielt, hat nach dem Studium sehr schnell Karriere gemacht. 2007 gab er sein Debüt an der Komischen Oper Berlin, seit 2008/09 wirkte er dort als Erster Kapellmeister und von 2010 bis 2012 als Chefdirigent. Seitdem ist er auf den berühmtesten Opern- und Konzertbühnen zu Hause, dirigierte an der Wiener Staatsoper, an der Semperoper Dresden, an der Bayerischen Staatsoper in München, an der Oper Sydney, an der Pariser Oper und vielen mehr.

Für sein erstes Rostocker Konzert hat Patrick Lange ein Wiener Programm gewählt. Zu Beginn erklingt Anton Weberns (1883-1945) Passacaglia für Orchester op. 1. Passacaglia ist ursprünglich ein spanischer Volkstanz, der im 16. Jahrhundert nach Italien und Frankreich kam und zum Bühnentanz wurde. Das zehnminütige Werk wurde 1908 in Wien komponiert und im gleichen Jahr dort auch uraufgeführt. Von Gustav Mahler (1860-1911) werden „Lieder eines fahrenden Gesellen“ (1884) zu Gehör gebracht. Der österreichische Komponist war einer der bedeutendsten Komponisten der Spätromantik und einer der berühmtesten Dirigenten seiner Zeit. Der Liedzyklus entstand in einer Zeit, als Mahler Chorleiter und Kapellmeister in Kassel war und sich in eine Sopranistin verliebte, die seine Gefühle nicht erwiderte. Die Lieder schildern die Gedanken eines Gesellen, der in der Zeit seiner Wanderschaft zugleich versucht, eine unglückliche Liebschaft zu verarbeiten. In Rostock werden die Lieder von Bariton Björn Bürger (30) vorgetragen, festes Ensemblemitglied der Oper Frankfurt am Main.
Eine halbe Stunde vor Konzertbeginn gibt es die Möglichkeit, an einer Konzerteinführung teilzunehmen, die Wissenswertes über die Komponisten und ihre Werke vermittelt.

Das 7. Philharmonische Konzert findet am 13. März um 18:00 Uhr sowie am 14. und 15. März um 19:30 Uhr im Großen Haus des Volkstheaters Rostock statt. Wie gewohnt sind Karten an den Vorverkaufskassen des Volkstheaters und (wenn noch vorhanden) an der Abendkasse erhältlich.

Text: Anette Pröber, Foto: Peter Dynow

Am Wochenende gleich zwei große Galakonzerte in der Halle 207

Die Norddeutsche Philharmonie Rostock wird am 2. und 4. Oktober in zwei großen Galakonzerten in der Halle 207 zu erleben sein.
Am Freitag, 2. Oktober 2015 werden ab 19:30 Uhr unter dem Motto „Klassikgala – Stürmisch“ bekannte Arien aus Wagners „Der fliegende Holländer“ und „Rienzi“, Verdis „Nabbucco“, „La Traviata“ und „Don Carlos“ zu hören sein.
Die Gesangssolisten Barbara Krieger, Marius Vlad und Tobias Schabel werden mit ihren stimmgewaltigen Interpretationen das Publikum zu begeistern wissen.
Am Sonntag, dem 4.10.2015 wird die Norddeutsche Philharmonie um 16:00 Uhr zusammen mit der Geigerin Jehye Lee das Violinkonzert D-Dur Op. 35 von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky zu Gehör bringen. Unter dem Leitgedanken „An die Freude“ erklingt im Anschluss Beethovens 9. Sinfonie unter der Mitwirkung des Opernchores und der Singakademie des Volkstheater Rostocks. Als Solisten wirken Barbara Krieger, Constance Heller, Marius Vlad und Tobias Schabel mit. Am Dirigentenpult wird an beiden Terminen Julien Salemkour zu erleben sein, der durch seine kurzfristige Übernahme der großen Gala zu Mozarts 250. Geburtstag an der Berliner Staatsoper für Daniel Barenboim Berühmtheit erlangte.

Die Eintrittskarten erhalten Sie diesmal nicht an der Vorverkaufskasse des Volkstheaters, sondern im Servicecenter der Ostseezeitung und in der Vorverkaufskasse „MV-Ticketbox“ im KTC. Außerdem natürlich an der Abenkasse vor Ort – vorausgesetzt es sind dann noch Karten erhältlich.

1. Philharmonisches Konzert – zum Saisonauftakt Hommage an Sibelius und Beethoven

Die Konzertsaison 2015/2016 der Norddeutschen Philharmonie wird am kommenden Wochenende im Großen Haus des Volkstheaters Rostock eröffnet. Im Jahr des 150. Geburtstagsjubiläums des finnischen Komponisten Jean Sibelius (1865 – 1957) liegt es nahe, mit einem seiner großartigen Werke zu beginnen. Auf dem Programm steht das Violinkonzert d-Moll op. 47, es ist eines der meist gespielten Werke des Komponisten und zugleich eines der bedeutendsten im 20. Jahrhundert.
Die niederländische Geigerin Frederieke Saeijs, die bereits zahlreiche nationale und internationale Violinwettbewerbe gewann, wird in Rostock mit Sibelius ihr Debüt geben. Als Solistin trat sie bereits mit vielen Orchestern weltweit auf. Die 36-Jährige spielt eine Violine von Petrus Guarnerius (Venedig, 1725), „Ex-Reine Elisabeth“ genannt. Das Instrument wurde ihr von der Dutch National Music Instrument Foundation zur Verfügung gestellt. Seit 2009 ist die Geigerin Mitglied der Violin-Fakultät des Königlichen Konservatoriums in Den Haag.
Erstmals Gast in der Hansestadt ist auch der Dirigent Stefan Klingele. Der 48-Jährige stammt aus Ingolstadt, war von 1999 bis 2007 Erster Kapellmeister am Bremer Theater und in seiner letzten Spielzeit Chefdirigent der Bremer Oper. Seitdem agiert Klingele als Gast an vielen europäischen Bühnen. Er leitete Produktionen an der Königlichen Oper Stockholm, der Semperoper Dresden, der Wiener Volksoper, der Staatsoper Stuttgart oder an der Staatsoper Hannover und erhielt dafür hohe Auszeichnungen.
Der zweite Teil des Konzertabends ist Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) gewidmet. Der große Komponist der Wiener Klassik ist mit seiner Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93 zu hören, die durchweg sehr heiter, humorvoll und lebensfroh klingt. Das Werk erlebte seine Uraufführung am 27. Februar 1814 im großen Redoutensaal in Wien. Doch bevor die Sinfonie freudvoll aus dem Konzertprogramm entlässt, ist eine Hommage eines deutschen Komponisten an Beethoven zu hören. Jörg Widmann, 1973 in München geboren, schrieb „Con Brio“, die Ouvertüre zu Beethoven, die viele Elemente der 7. und 8. Sinfonie aufnimmt und verarbeitet. Das Werk entstand 2008 im Auftrag des Bayerischen Rundfunks. Widmann, der in den 90er-Jahren ein Klarinettenstudium in München, New York und Karlsruhe absolvierte, befasste sich frühzeitig auch mit Kompositionen. Sowohl als Klarinettist als auch als Komponist errang er große Erfolge. Seit 2001 ist er Professor für Klarinette an der Freiburger Hochschule für Musik und seit 2009 zusätzlich Professor für Komposition. Verschiedene Musiktheaterprojekte wie beispielsweise „Babylon“ (2011/12) im Auftrag der Bayerischen Staatsoper weisen Widmann als außergewöhnlichen Bühnenkomponisten aus. Widmann erhielt für seine kompositorischen Leistungen zahlreiche Preise. Beispielsweise wurde ihm 2006 der Claudio-Abbado- Kompositionspreis der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker verliehen.

Karten für das 1. Philharmonische Konzert gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse im Großen Haus des Volkstheaters.
Termine Großes Haus: 13. September um 18:00 Uhr und am 14./ 15. September um 19:30 Uhr.
Das Konzert wird noch einmal am 22. September um 20:00 Uhr in der Stadthalle Eckernförde in Schleswig-Holstein aufgeführt.

Text: Anette Pröber, Fotos: Künstler