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1. Philharmonisches Konzert – zum Saisonauftakt Hommage an Sibelius und Beethoven

Die Konzertsaison 2015/2016 der Norddeutschen Philharmonie wird am kommenden Wochenende im Großen Haus des Volkstheaters Rostock eröffnet. Im Jahr des 150. Geburtstagsjubiläums des finnischen Komponisten Jean Sibelius (1865 – 1957) liegt es nahe, mit einem seiner großartigen Werke zu beginnen. Auf dem Programm steht das Violinkonzert d-Moll op. 47, es ist eines der meist gespielten Werke des Komponisten und zugleich eines der bedeutendsten im 20. Jahrhundert.
Die niederländische Geigerin Frederieke Saeijs, die bereits zahlreiche nationale und internationale Violinwettbewerbe gewann, wird in Rostock mit Sibelius ihr Debüt geben. Als Solistin trat sie bereits mit vielen Orchestern weltweit auf. Die 36-Jährige spielt eine Violine von Petrus Guarnerius (Venedig, 1725), „Ex-Reine Elisabeth“ genannt. Das Instrument wurde ihr von der Dutch National Music Instrument Foundation zur Verfügung gestellt. Seit 2009 ist die Geigerin Mitglied der Violin-Fakultät des Königlichen Konservatoriums in Den Haag.
Erstmals Gast in der Hansestadt ist auch der Dirigent Stefan Klingele. Der 48-Jährige stammt aus Ingolstadt, war von 1999 bis 2007 Erster Kapellmeister am Bremer Theater und in seiner letzten Spielzeit Chefdirigent der Bremer Oper. Seitdem agiert Klingele als Gast an vielen europäischen Bühnen. Er leitete Produktionen an der Königlichen Oper Stockholm, der Semperoper Dresden, der Wiener Volksoper, der Staatsoper Stuttgart oder an der Staatsoper Hannover und erhielt dafür hohe Auszeichnungen.
Der zweite Teil des Konzertabends ist Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) gewidmet. Der große Komponist der Wiener Klassik ist mit seiner Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93 zu hören, die durchweg sehr heiter, humorvoll und lebensfroh klingt. Das Werk erlebte seine Uraufführung am 27. Februar 1814 im großen Redoutensaal in Wien. Doch bevor die Sinfonie freudvoll aus dem Konzertprogramm entlässt, ist eine Hommage eines deutschen Komponisten an Beethoven zu hören. Jörg Widmann, 1973 in München geboren, schrieb „Con Brio“, die Ouvertüre zu Beethoven, die viele Elemente der 7. und 8. Sinfonie aufnimmt und verarbeitet. Das Werk entstand 2008 im Auftrag des Bayerischen Rundfunks. Widmann, der in den 90er-Jahren ein Klarinettenstudium in München, New York und Karlsruhe absolvierte, befasste sich frühzeitig auch mit Kompositionen. Sowohl als Klarinettist als auch als Komponist errang er große Erfolge. Seit 2001 ist er Professor für Klarinette an der Freiburger Hochschule für Musik und seit 2009 zusätzlich Professor für Komposition. Verschiedene Musiktheaterprojekte wie beispielsweise „Babylon“ (2011/12) im Auftrag der Bayerischen Staatsoper weisen Widmann als außergewöhnlichen Bühnenkomponisten aus. Widmann erhielt für seine kompositorischen Leistungen zahlreiche Preise. Beispielsweise wurde ihm 2006 der Claudio-Abbado- Kompositionspreis der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker verliehen.

Karten für das 1. Philharmonische Konzert gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse im Großen Haus des Volkstheaters.
Termine Großes Haus: 13. September um 18:00 Uhr und am 14./ 15. September um 19:30 Uhr.
Das Konzert wird noch einmal am 22. September um 20:00 Uhr in der Stadthalle Eckernförde in Schleswig-Holstein aufgeführt.

Text: Anette Pröber, Fotos: Künstler

6. Philharmonisches Konzert – Beethoven-Programm mit Florian Krumpöck und Pauline Reguig

Das 6. Philharmonische Konzert der Norddeutschen Philharmonie Rostock unter der Leitung ihres GMD Florian Krumpöck steht ganz im Zeichen Ludwig van Beethovens.
Das Programm lässt sich als ein musikalischer Vorbote des Frühlings verstehen, sind doch die darin gespielten Werke allesamt Ergebnisse eines wahren Schaffensrausches, da der Meister in dieser Zeit, verliebt in Gräfin Josefine Brunsvik, eine Zeit großer Euphorie und heiterer Glücksgefühle erlebte. So charakterisiert ihn der Zeitgenosse Ignaz von Seyfried als “heiter, zu jedem Scherz aufgelegt, frohsinnig, munter, lebenslustig, witzig, nicht selten satirisch“ – all dies Attribute, die nicht unbedingt in die sonstigen Beschreibungen Beethovens Wesens passen.
Das 4. Klavierkonzert in G-Dur Opus 58, 1806 entstanden, wurde – wie auch das fünfte Klavierkonzert – dem Erzherzog Rudolf von Österreich, Beethovens Schüler und Mäzen (er setzte Beethoven eine Leibrente von 1500 Talern aus, um ihn in Wien zu halten) gewidmet, der Komponist spielte es zwei Jahre später noch selbst. Formal betrachtet ist hier die große beethovensche Konzertform voll entwickelt, Beethoven erweitert das bisherige Spektrum des klassischen Solokonzertes um sinfonische Aspekte, Solopart und Orchestertutti stehen nicht mehr blockweise gegenüber, sondern verschränken und beflügeln sich in mitunter zarter Lyrik. Florian Krumpöck wird das Konzert in klassischer Manier vom Flügel aus leiten.
Über die Entstehung der Violinromanze Nr.2 in F-Dur ist wenig bekannt, sie ist allerdings entgegen der Nummerierung älter als ihr Schwesterwerk, die Romanze für Violine Nr.1 in G-Dur. Auch hier bewegt sich Beethoven in empfindsamer Weise in lyrischen Gestaden. Pauline Reguig, Konzertmeisterin der Staatskapelle Weimar, wird bei diesem Stück als Solistin und Konzertmeisterin in Erscheinung treten.
Die 4. Sinfonie B-Dur Opus 60, in einer Konzertkritik aus der Allgemeinen musikalischen Zeitung von 1811 als „heiter, verständlich und sehr einnehmend“ bezeichnet, steht ebenso im Geiste der oben beschriebenen Gefühlslage des Bonner Meisters. Wenngleich Robert Schumann die dem Grafen Franz von Oppersdorf gewidmete Sinfonie als „romantischste“ aller Sinfonien Beethovens erscheint und sie ihn „an eine griechisch schlanke Maid zwischen zwei Nordlandriesen“ (die 3. und 5. Sinfonie) gemahnt, soll an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, wie konzentriert und souverän der Komponist die ureigensten Mittel der Musik selbst einsetzt, ohne auch nur einen Moment akademisch zu wirken. Zu Recht tritt die „Vierte“ aus dem Schatten des Heroischen der 3. Sinfonie und dem Pathos, das der 5. Sinfonie zu eigen ist und erklingt, als Zeugnis höchster Meisterschaft musikalischer Reinheit.

Das 6. Philharmonische Konzert findet am 22. und 24. Februar um 19:30 Uhr und am 23. Februar um 18:00 Uhr im Großen Haus des Volkstheaters Rostock statt, Karten erhalten Sie an den bekannten Vorverkaufskassen des Volkstheaters.
Die Norddeutsche Philharmonie Rostock wird mit diesem Programm außerdem noch am Mittwoch, dem 26. Februar 2014 um 20:00 Uhr in der Stadthalle Eckernförde zu hören sein, sie setzt damit eine lieb gewonnene Tradition fort.

Sommerkonzert – Beethoven in Wismars Georgenkirche

Am kommenden Sonntag, dem 25. August 2013 ist die Norddeutsche Philharmonie um 18:00 Uhr in Wismars wunderschöner Georgenkirche zu hören. Das Orchester spielt unter Leitung des Kapellmeisters Manfred Hermann Lehner, Solistin ist die Sopranistin Jamila Raimbekova. Karten erhalten Sie direkt an der Abendkasse vor Ort oder telefonisch unter 03841-3260414.
Im Folgenden lesen Sie einige Worte des Dirigenten Manfred Hermann Lehner zu diesem Konzert:

„Mit dem Sommerkonzert kommen wir einem oft geäußerten Wunsch der Hansestadt Wismar nach und spielen ein reines Beethoven-Programm in St. Georgen.
Neben der 4. Sinfonie op. 60 in B-Dur von L.v. Beethoven erklingen auch die Coriolan-Ouvertüre op. 62 und die dritte Leonoren Ouvertüre op.72.
Beide Ouvertüren umrahmen die große Konzertarie „Ah perfido“ op. 65 für Solosopran und Orchester, gesungen von Jamila Raimbekova.
Schon die Opus-Zahlen legen nahe, dass die Werke in näherem zeitlichen Kontext stehen. Beim Hören erschließt sich dieser: Alle drei sinfonischen Werke beginnen im Ungewissen, mit jeweils einem Ton, lassen offen, wohin die Reise geht, welche Tonart das Ziel sein wird. Die Werke entstehen geradezu vor den Augen und vor allem den Ohren der Hörer. Dieses Stilmittel, das im Spätwerk auch die Modulationen bestimmen wird, hat seine Nachwirkungen bis zu Mahlers erster Sinfonie.
Während die beiden Ouvertüren programmatisch die Handlungen des Schauspiels zu Coriolan und der Oper Fidelio (Leonore) aufgreifen, entwickelt die 4. Sinfonie eine fast Haydn’sche Heiterkeit.
Beide Ouvertüren dürften mit der Raumwirkung von St. Georgen noch eine Dimension dazu gewinnen, insbesondere, wenn die Ferntrompete in der Leonoren-Ouvertüre das Signal der Befreiung verkündet.
Die Konzertarie „Ah perfido“ ist die einzige von Beethoven, die sich ihren Platz im Konzertrepertoire gesichert hat. Beethoven stützt sich in der Arie auf einen Text Metastasios, der die Sängerin zwischen Anklage und Wehmut schwanken lässt. Stimmbehandlung und Melodieführung erinnern dabei fast an eine der italienischen Arien von Mozart.“

Alle neun Sinfonien Ludwig van Beethovens im IGA-Park

Nachtrag aus aktuellem Anlass: Das erste Konzert am Dienstag fand trotz widrigster Witterungsumstände erfolgreich statt. Die Zuhörer, die sich vom Regen nicht abhalten ließen, erlebten ein begeisterndendes Konzert und bedankten sich mit Standing Ovations bei der Norddeutschen Philharmonie Rostock und ihrem GMD Florian Krumpöck. Trotz des strömenden Regens im zweiten Teil des Konzertes blieben Publikum und Orchester dank der Überdachung durch das IGA-Zelt trocken und genossen Beethovens fünfte Sinfonie in einmaliger Atmosphäre. Lassen Sie sich also keinesfalls von schlechten Wetterprognosen abhalten, ausübende Künstler und Veranstaltungsort haben die Feuerprobe bestanden…

Die Norddeutsche Philharmonie Rostock bietet Ihnen in der kommenden Woche im Rahmen des Sommerprogramms des Volkstheaters eine außergewöhnliche Reihe von vier Konzerten, bei denen sämtliche neun Sinfonien des Meisters der klassischen Sinfonik zur Aufführung gebracht werden. Generalmusikdirektor Florian Krumpöck, der alle vier Konzerte im IGA-Park dirigieren wird, richtet sich im Folgenden mit einer sehr persönlichen Einladung an Sie:

„Sehr geehrte Musikfreunde, sehr geehrte Freunde der Norddeutschen Philharmonie Rostock,

vom 25. bis zum 28. Juni unternimmt die Norddeutsche Philharmonie Rostock eine der spannendsten aber auch schwierigsten musikalischen Reisen, die man innerhalb der großen Sinfonik machen kann: Wir spielen an vier aufeinanderfolgenden Abenden alle neun Sinfonien von L. v. Beethoven in Rostocks wunderbarem IGA-Park.
Vielleicht fragen Sie sich, was die Beweggründe einer solchen künstlerischen Kraftanstrengung sind? Bitte erlauben Sie mir dazu ein paar persönliche Gedanken:
Das Zyklische in der Musik hat mich seit jeher fasziniert, da sich dabei sowohl für den interessierten Hörer als auch für die ausübenden Künstler die Möglichkeit einer Gesamtschau auf die künstlerische, aber oft auch menschliche Entwicklung eines Komponisten bietet. Ein enger zeitlicher Rahmen fördert dabei die Erinnerung, die Konzentration und die Bildung eines übergeordneten Bogens. Bei kaum einem Komponisten bietet ein Gesamtzyklus ein so messerscharfes Porträt einer einzigen Musikerpersönlichkeit, quasi im Zeitraffer, wie beim Titanen Beethoven, der als erklärter Humanist nicht nur Utopien über Menschlichkeit und Brüderlichkeit wie in der neunten Sinfonie, sondern auch Politisches wie in der dritten und fünften Sinfonie, Naturbilder wie in der sechsten Sinfonie, beißende Ironie (achte Sinfonie), versteckte Leidenschaften (vierte Sinfonie) oder jubilierende Lebensfreude wie in der zweiten und siebten Sinfonie komponierte. Eine solche Gesamtschau ermöglicht auch einen Blick auf den Umsturz der klassischen Sinfonik, wie sie davor von Haydn und Mozart perfektioniert wurde. Wir erleben die Entwicklung der Sinfonie an sich, die mit der Anlehnung an die Tradition in der ersten Sinfonie beginnt. Bereits in der dritten Sinfonie mit ihren gigantischen Ausmaßen wird diese Tradition komplett durchbrochen, in der achten karikiert, um schließlich, wenn instrumentale Mittel nicht mehr ausreichen, um eine der größten und wichtigsten Botschaften der Menschheit zu übermitteln, in der neunten Sinfonie komplett ad acta gelegt zu werden. Mit dem Hinzufügen der menschlichen Stimme schlägt Beethoven bereits eine direkte Brücke zu Gustav Mahler, dem wahrscheinlich wichtigsten Sinfoniker des 20. Jahrhunderts. Es ist nur zu verständlich, dass die Komponisten um und nach Beethoven (insbesondere Schubert, später Schumann, Brahms und Bruckner) wohl so niedergeschmettert von der utopischen Anlage (die vielleicht auch nur durch die völlige Ertaubung Beethovens so möglich war?) der neunten Sinfonie waren, dass sich erst Mahler wieder an die menschliche Stimme in seinen frühen Wunderhorn-Sinfonien wagte.
Nachdem ich bereits zweimal die 32 Klaviersonaten von Beethoven zyklisch zur Aufführung brachte, ist es mir eine ganz besondere persönliche Freude, Ihnen zusammen mit der Norddeutschen Philharmonie meinen ersten geballten Zyklus der Sinfonien des Bonner Meisters zu präsentieren. Die Programmzusammenstellung erfolgte absichtlich nicht chronologisch, um auch jedes einzelne Konzert zu einem dramaturgisch spannenden Erlebnis zu machen.

Es wäre mir eine große Ehre, wenn Sie mit uns dieses 4-tägige Fest im IGA-Park gemeinsam feiern würden.

Herzlichst,
Ihr Florian Krumpöck“

Die vier Konzerte finden vom 25. bis zum 28. Juni 2013 jeweils um 20:00 Uhr im IGA-Park Rostock statt.
Im ersten Konzert am 25. Juni erklingen die Symphonien Nr. 1 C-Dur op. 21, Nr. 8 F-Dur op. 93 und Nr. 5 c-Moll op. 67 „Schicksalssymphonie“,
im zweiten Konzert am 26. Juni folgen Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60 und Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“,
im dritten Konzert am 27. Juni dann die Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“ und die Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92,
das vierte Konzert am 28. Juni mit Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36 und Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125 „An die Freude“ beendet die Konzertreihe.
Auf den Seiten des IGA-Parks finden Sie nähere Informationen zur Anfahrt, Karten erhalten Sie an den Kassen des Volkstheaters, Kombi-Tickets für zwei bzw. vier Konzertabende gibt es exklusiv und zum Sonderpreis in der Vorverkaufskasse in der Doberaner Straße 134/135 (Tel.: 0381-381 4700).
Für spontane Konzertbesucher gibt es jeweils ab 19:00 Uhr Karten an der Abendkasse direkt an der Bühne im IGA-Park. Bitte beachten Sie, dass die Bezahlung der Karten hier nicht mit EC- oder Kreditkarte möglich ist, also nur mit Bargeld gezahlt werden kann.
Einzelkarten kosten in der Vorverkaufskasse Doberaner Straße sowie an der Abendkasse je nach Platz 24,- bzw. 30,- Euro. Schüler, Studenten, Schwerbehinderte und Abonnenten des Volkstheaters erhalten Karten zu ermäßigten Preisen.

Florian Krumpöck als Pianist und Dirigent im 6. Philharmonischen Konzert mit Beethoven-Programm

Achtung Programmänderung:
Leider müssen wir Ihnen aufgrund der kurzfristigen Erkrankung von Herrn Krumpöck eine Programmänderung mitteilen: Die ursprünglich geplante Fantasie für Klavier, Chor und Orchester op.80 in c-Moll und das Klavierkonzert Nr.3 c-Moll op.37 mit GMD Florian Krumpöck am Klavier müssen leider entfallen, dankenswerter Weise hat Herr Peter Leonard die Konzerte äußerst kurzfristig übernommen, so dass in den drei Philharmonischen Konzerten neben der ursprünglich geplanten 7. Symphonie A-Dur op.92 noch Beethovens 5. Sinfonie c-Moll op.67 erklingen wird. Die ursprünglich geplanten Werke sollen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden, näheres erfahren Sie dann hier und auf den Seiten des Volkstheaters

Aktualisierung:
Inzwischen können wir Ihnen mitteilen, dass ein Termin gefunden wurde, an dem die Fantasie für Klavier, Chor und Orchester op.80 in c-Moll und das Klavierkonzert Nr.3 c-Moll op.37 mit Florian Krumpöck als Solist und Dirigent nachgeholt werden, ergänzt werden diese beiden Werke Beethovens durch seine 2. Sinfonie in D-Dur op.36, ebenfalls unter Leitung des Generalmusikdirektors.
Dieses zusätzliche Konzert wird am 2. Juni 2013 um 16.00 Uhr und um 19.30 Uhr im Großen Haus des Volkstheaters stattfinden. Konzertbesucher des von der Programmänderung betroffenen 6. Philharmonischen Konzertes sollten ihre Eintrittskarten aufheben, da diese zum Erwerb um 50% ermäßigter Karten für das Zusatzkonzert berechtigen.
Der Kartenvorverkauf für dieses Zusatzkonzert hat heute (Dienstag, 26. Februar 2013) begonnen, es wird am 2. Juni 2013 zwei Vorstellungen geben, um 16.00 Uhr und um 19:30 Uhr. Da die Karten sehr begehrt sind, sollten Sie sich bei Interesse rechtzeitig darum bemühen.
Bei ticket online können Sie sich über freie Plätze am Nachmittag und am Abend informieren.

Der Generalmusikdirektor der Nordeutschen Philharmonie Rostock, Florian Krumpöck, wird das 6. Philharmonische Konzert dieser Saison dirigieren. Neben der Norddeutschen Philharmonie Rostock hören Sie in diesem Konzert die Singakademie Rostock und den Opernchor des Volkstheaters Rostock.
Dabei wird Florian Krumpöck in bester klassischer Manier eine Doppelfunktion als Dirigent und Solist einnehmen – zu Zeiten von Mozart und Beethoven war es noch durchaus üblich, dass der Dirigent vom Flügel aus agierte.
In diesem Philharmonischen Konzert wird ein reines Beethovenprogramm zu hören sein:
Die selten aufgeführte Fantasie für Klavier, Chor und Orchester op.80 in c-Moll, eingerahmt vom Klavierkonzert Nr.3 c-Moll op.37 und der
7. Symphonie A-Dur op.92.
Näheres zu den gespielten Werken erfahren Sie, wenn Sie diesen Beitrag öffnen.

Das 6. Philharmonische Konzert der Norddeutschen Philharmonie Rostock können Sie am 23. und 25. Februar um 19.30 Uhr und am 24. Februar um 18.00 Uhr im Großen Haus des Volkstheaters Rostock hören. Karten erhalten Sie über das Volkstheater Rostock oder bei ticket online, dort können Sie sich auch einen Überblick über die noch freien Plätze am Sonnabend, Sonntag und Montag verschaffen.