Das Städtische Orchester Rostock 1897-1957 (Teil 4)

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Von 1928 bis 1931 stand Hans Schmidt-Isserstedt dem Orchester vor. Sein Können am Pult war genauso bewunderungswürdig wie sein Schlagfertigkeit im Wort. Ein Orchestermitglied erlebte folgende Begebenheit: Schmidt-Isserstedt, der neben seiner Tätigkeit am hiesigen Theater häufig andererorts gastierte, war einmal, als die Vorstellung „Götterdämmerung“ beginnen sollte, nicht anwesend. Alles war in Aufregung geraten. Der Intendant wartete nervös am Bühneneingang, um Isserstedt, als er 10 Minuten später endlich eintraf, mit einer Flut an Vorwürfen zu überschütten. Doch ihm blieb der Mund offen, als der Dirigent freundlich lächelnd sagte: „Guten Abend! Hat´s schon angefangen?“

Als Nachfolger Schmidt-Isserstedts trat GMD Wach an das Dirigentenpult. Er war kein Freund langer Proben. So sagte er bisweilen: „Meine Herren, Sie kennen das Werk – ich auch! Danke sehr.“ und in diesem Kennen und Können lag das Geheimnis vieler künstlerischer Erfolge des Orchesters, denen allseitige Achtung zuteil wurde. Unter Wachs Leitung beging das Orchester im Jahr 1937 das 40jährige Jubiläum. Das Festkonzert brachte die zweite „Leonoren-Ouvertüre“, das Es-Dur-Konzert von Beethoven und die siebente Sinfonie von Anton Bruckner. Der Solist des Abends, Professor Kempff, schrieb damals in einem Briefe:

„- – ich glaube, daß sich die Stadt Rostock bewußt ist, welches Instrument sie in ihrem Städtischen Orchester besitzt. Die Leistungen anläßlich der Kulturwoche haben das aufs Neue bewiesen, daß Orchester und Dirigent, welcher in seiner ernsten Geschlossenheit einen ganz besonderen Typus unter unseren Stabführern darstellt, sich hohe Ziele gesteckt haben. Es war für mich eine Freude, mit diesem Orchester das Konzert aller Konzerte zu spielen und jeder, der die enormen Schwierigkeiten der Siebenten Bruckners kennt, weiß, daß an jenem Tage jeder sein Bestes gegeben hat. Sonst hätte der Eindruck nicht so unmittelbar und ergreifend sein können. – -„

Nach diesem Konzert wurde bald ein langgehegter Wunsch des Orchesters Wirklichkeit: die Verstärkung auf 48 Mitglieder. Die Bläser können nun dreifach besetzt werden und das leidige Aushilfen-holen für die größeren Werke fand ein Ende.

Im achten Jahr seiner Tätigkeit in Rostock starb GMD Wach, als er sich nach einer Operation wieder allzufrüh an das Dirigentenpult begab.

Als letzter Musikdirektor vor 1945 leitete Heinz Schubert das Orchester.

In das Gästebuch des Orchesters trugen sich in dieser Zeit folgende Persönlichkeiten ein: Hans Pfitzner, Max Strub, Ludwig Hoelscher, Caspar Cassado, Marcel Wittrisch, Emmi Leisner, Elly Ney, Walter Gieseking, Siegfried Borries, Helmut Zernick, Gioconda de Vito.

Überblicken wir nun den Zeitraum nach 1933: Dem herrschenden Motto damaliger Kulturpolitik: „Läuterung der deutschen Seele“, hatten sich auch die Konzert- und Theaterspielpläne unterzuordnen. Die Werke unserer Klassiker wurden vielfach ihres humanistischen Charakters beraubt und den machtpolitischen Interessen entsprechend verfälscht. Die internationale Musik trat in den Hintergrund. Namen wie Mendelssohn und Offenbach durften nicht mehr erscheinen.

Es kam das schicksalsschwere Jahr 1939. Der zweite Weltkrieg tobte. Nun wurden zusätzlich Wunschkonzerte veranstaltet, die möglichst viel Geld für die Rüstung bringen sollten. Die Kunst war Mittel zum Zweck geworden. Die verantwortlichen in den Kulturbehörden erwiesen sich oftmals nicht als die berufensten Vertreter. Davon zeugte folgendes Erlebnis einiger Orchestermitglieder:

Im Rathaussaal fand ein Seerenadenabend statt. Wir spielten in Rokoko-Kostümen unter anderem auch die „Abschieds-Sinfonie“ und zwar so, wie sie Joseph Haydn mit der Hofkapelle damals seinem Fürsten zu Gehör brachte; ein Musiker nach dem anderen stand auf, blies die Kerze seines Notenpultes aus und ging mit seinem Instrument leise davon. Unter den Zuhörern im Rathaussaal befand sich auch der Theater-Dezernent, Stadtrat Dombrowsky mit seiner Frau. Den beiden gefiel indessen das Aufstehen und Fortgehen der Musiker gar nicht und die hinter ihnen sitzende Gemahlin eines unserer Orchstermitglieder hörte die Frau des Stadtrates ihrem Mann zuflüstern: „Du, ich glaube, es ist Fliegeralarm, die Musiker gehen alle raus!“

In der Pause erschien der Stadtrat dann sofort bei uns und schlug mächtig Krach: „Meine Herren! Was ist denn das für eine Disziplinlosigkeit mitten im Stück hinaus zu gehen und das Publikum nervös zu machen – Wo ist der Orchestervorstand?“

Kapellmeister Reise wollte sich beschwichtigend einschalten: „Aber Herr Stadtrat, lassen Sie sich doch erklären – -„

„Da gibt es nichts zu erklären!“ schnitt ihm Dombrowsky sofort das Wort ab, „nennen Sie mir die Namen der Herren, die ihren Dienst vorzeitig verlassen haben!“

Jeder andere aus dem Publikum war über die „Abschieds-Sinfonie“ im Bilde, nur der „Herr Kultursenator“ nicht! – –

Auf die helle Nacht des 25. April 1942 folgte ein schwarzer Tag: Bomben waren auf Rostock gefallen, die Stadt brannte. Auch das Stadttheater wurde ein Opfer der Flammen. Siebenundvierzig Jahre lang war hier im Dienste der Kunst der Vorhang auf und zu gegangen, nun herrschte in den rauchgeschwärzten Mauern der Ruine Totenstille. In den Räumen der „Philharmonie“ wurde ein Behelfstheater eingerichtet und im Frühjahr 1943 mit „Fidelio“ eröffnet. Ein Jahr später schloß der totale Krieg dann auch diese Pforten. Ein Rundschreiben der damaligen Reichsmusikkammer sollte dazu „Trost“ spenden:

„Auch Ihr Theater hat im Zuge der totalen Kriegsmaßnahmen stillgelegt werden müssen. Für uns alle eine schmerzliche aber unabänderliche Tatsache. Wir sind zu diesem schweren Opfer umso mehr bereit, als wir alle Grund haben, für die Erhaltung der Kultur durch fünf volle Kriegsjahre trotz der größten Einschränkung auf allen anderen Gebieten dankbar zu sein. Die Mitglieder Ihres Orchesters werden nun an anderen Stellen kriegswichtigen Aufgaben zugeführt. Sicher wird das manchem schwer, aber er schaue sich um nach den Hunderttausenden, die längst ihren geliebten Beruf haben aufgeben müssen, und er wird die männliche Haltung finden, die der Stunde gemäß ist.“

Die jüngeren Mitglieder des Orchesters wurden in den Waffenrock gesteckt, die Älteren der Neptun-Werft zugewiesen, bis dann im Mai 1945 die Geschichte ihren großen Schlußstrich zog.

Dieses Ende machte einen gründlichen Neuaufbau erforderlich. Das Orchester war in alle Winde zerstreut. Bei den ersten Versuchen, eine neue Stadtverwaltung zu bilden und das Leben wieder in Gang zu bringen, meldeten sich als einzige Vertreter des Theaters drei Orchestermitglieder. Sie leiteten die ersten Schritte zur Wiederaufnahme der Arbeit an der Rostocker Bühne ein. Alle Musiker, die sich in Rostock aufhielten, wurden zusammengerufen. Von den bereits pensionierten Orchestermitgliedern suchten viele ihr Instrument wieder hervor. Auch einige Wissenschaftler, unter ihnen Professor Rienäcker (Oboe) halfen in der ersten Zeit mit, das Orchester wieder spielfähig zu machen. Mit bunten Abenden wurde begonnen, die Operettenkapellmeister Wenzel Preis (seit 1936 in Rostock tätig) leitete. Der Anfang war schwer. Von den ausgelagerten Instrumenten konnten manche nicht wieder aufgefunden werden; die übrigen hatten mehr oder minder starke Beschädigungen erlitten.

Unter der musikalischen Oberleitung von GMD Gerhard Pflüger, der 1946 nach Rostock verpflichtet wurde, lenkte dann die Tätigkeit des Orchesters langsam wieder normalen Bahnen zu. Nur die Kurkonzerte in Warnemünde fanden nach 1945 nicht mehr statt. Die erste Oper nach dem Kriege war Richard Wagners „Fliegender Holländer“. Aber noch gab es Schwierigkeiten überall: das Theater konnte nicht geheizt werden, die Orchestermusiker saßen in Decken gehüllt vor ihren Pulten und streckten ab und zu die erstarrten Finger nach der elektrischen Heizsonne aus. Von einheitlicher Dienstbekleidung konnte keine Rede sein. Für viele war der Straßenanzug das einzige gerettete Stück an guter Garderobe und es dauerte lange, bis der Frack zu den Sinfoniekonzerten dem Orchester, was nun 51 Mitglieder zählte, wieder den festlichen äußeren Rahmen gab. Das Durchschnittsalter der Orchestermitglieder war sehr hoch, der Nachwuchs fehlte und manche Kollegen mußten bis zu ihrem siebzigsten Lebensjahr und darüber hinaus Dienst tun.

Unter solchen Verhältnissen jährte sich 1947 zum 50. Male die Gründung des Städtischen Orchesters. So sehr auch sonst die Zahl „50“ Anlaß zu einer besonderen Jubiläumsfeier geben mag, die Zeit gebot andere Gedanken als die Rückschau! Sie forderte den ganzen Menschen, um eine Gegenwart zu überwinden, die das Erbe des chaotischen Zusammenbruchs von 1945 angetreten hatte.

In Konzert und Oper gelangte nun das internationale Musikschaffen wieder voll zu Achtung und Ansehen. Besonders wurden die Werke zeitgenössischer Komponisten gefördert. Die Oper „Der Günstling“ von Wagner-Régeny, das Ballett „Die Kirmes in Delft“ von Reutter und „Carmina burana“ von Orff gelangten innerhalb der „Tage neuer Musik“ im Mai 1950 neben Sinfoniekonzerten und Kammermusikabenden zur Aufführung.

Generalmusikdirektor Gerhard Pflüger übernahm 1949 die Leitung des Rundfunk-Sinfonieorchesters Leipzig. Er widmete dem Städtischen Orchester in dessen Ehrenbuch folgende Zeilen:

„Nach dem vernichtenden Kriege 1939/1945 ging das Städtische Orchester Rostock in einer bewunderungswürdigen Weise daran, in Anknüpfung an eine ruhmreiche Vergangenheit, Neues aus den Ruinen aufzubauen. Daß es gelang, war nur möglich Dank einer selbstlosen Hingabe jedes Einzelnen. Mit welch künstlerischem Verantwortungsbewußtsein hier in den Proben und Aufführungen musiziert wurde, ist vorbildlich zu nennen. Dreieinhalb Jahre hatte ich die Freude, mit Ihnen arbeiten zu können. Mit meinem aufrichtigen Dank spreche ich den Wunsch aus, daß weiterhin große Erfolge ihre künstlerische Arbeit krönen mögen.“

Nach GMD Pflüger stand GMD Fritz Müller an der Spitze des Orchesters. Er wurde 1951 nach Gotha berufen. Ihm folgte GMD Dr. Heinz Röttger. Unter dessen Leitung lebte neben den großen Opern „Fürst Igor“ von Borodin, „Mazeppa“ von Tschaikowsky und „Arabella“ von Richard Strauß, die Wagnerpflege wieder auf. So bereitete Dr. Röttger 1954 die Aufführung von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ vor. Die zyklische Aufführung, die erste in der DDR nach 1945, leitete dann GMD Hans Gahlenbeck als neuer musikalischer Oberleiter, da Dr. Röttger einer Berufung an das Landestheater Dessau gefolgt war.

Die englische Oper „Wat Tyler“ von Alan Bush erlebte nach der Leipziger Uraufführung hier ihre nächste Einstudierung in Anwesenheit des Komponisten. Auch am Erfolg weiterer Aufführungen des Opern- und Operettenspielplans, darunter Ur- und Erstaufführungen deutscher und ausländischer Bühnenwerke, war das Orchester maßgeblich beteiligt. Wir nennen hier vor allem „Der Jahrmarkt von Soroschintzi“ von Mussorgsky und „Wirrwarr in Ephesos“ von Krejci. Erinnert sei auch an die großen russischen Ballette „Romeo und Julia“ und „Aschenbrödel“ von Prokofieff, „Die Fontäne von Bachtschissarai“ von Assafjew und an das tschechische Ballett „Das Fest von Coqueville“, eine Uraufführung, der der Komponist, Professor Kalas (Prag) beiwohnte. Auch die Mitwirkung des Orchesters beim Gastspiel des „Le ballet de la Méditerrané“ (Nizza) soll nicht unerwähnt bleiben. 1955/1956 führten Gastspiele das Städtische Orchester nach Hamburg und Flensburg. Der Rundfunk nahm seit 1952 wiederholt Sendeprogramme auf.

Namhafte Dirigenten haben in dieser Zeit als Gäste mit dem Städtischen Orchester musiziert. So auch wieder Professor Hermann Abendroth. Des weiteren dirigierten: Professor Arthur Goldtschmitt (Paris), GMD Franz Jung (Weimar), GMD Marian Lewandowsky (Polen), Nationalpreisträger Professor Max Butting (Berlin), Josef Hrncir (Chefdirigent am Prager Rundfunk).

Mit den künstlerischen Erfolgen des Orchesters verbanden sich auch aus der Reihe der Solisten viele berühmte Namen:

Erich Röhn, Hugo Steurer, Saschko Gawriloff, Bernhard Günther, Friedrich Wührer, Egon Morbitzer, Richard Mohaupt, Marie Corelli, Michail Weiman.

Seit 1955 ist Generalmusikdirektor Gerhard Wiesenhütter musikalischer Oberleiter des städtischen Orchesters. GMD Hans Gahlenbeck folgte einem Ruf an das Landestheater Eisenach. In er Auswahl der Werke wurde der bisherige Weg, Pflege des klassischen Erbes und Förderung der zeitgenössischen Musik weiterverfolgt. Nach langjähriger Pause erklang 1956/57 „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauß wieder. Als Erstaufführung für die DDR brachte das Volkstheater Rostock die Oper „Raskolnikoff“ des Schweizer Komponisten Heinrich Sutermeister.

Ein weiteres Ereignis war das Gastspiel des Opernensembles des Theaters der Hansestadt Bremen mit Richard Wagners „Tristan und Isolde“. GMD Herbert Charlier dirigierte das Städtische Orchester. Spielplanbedingt standen dafür nur sehr wenige Proben zur Verfügung und doch wurde es „eine von hohem Niveau getragene Aufführung“ und, wie es in der „Ostsee-Zeitung“ weiterhieß:

„- – Wagners Riesenwerk, das bei seiner geplanten Uraufführung nach 77 Proben als unaufführbar abgesetzt werden mußte, erklang, als wäre es von Anfang bis Ende mit dem Rostocker Orchester einstudiert worden. So ausgewogen, so leidenschaftlich, so schön.“

In Verbindung mit dem erfolgreichen Opernschaffen des Volkstheaters in der letzten Spielzeit, im besonderen bei „Tiefland“ und „Hoffmanns Erzählungen“, muß auch der 1. Kapellmeister, Gerd Puls, genannt werden. Er wird jetzt die musikalische Oberleitung der Oper wahrnehmen, damit Generalmusikdirektor Wiesenhüter sich in größerem Umfang seiner Gasttätigkeit als Konzertdirigent widmen kann.

Unermüdlich und zielbewußt wurde immer wieder daraufhin gearbeitet, das Orchester zu vergrößern. 1897 zählte es 36 Mitglieder, 1919 wurden es 39, 1938 erhöhte sich die Zahl auf 48, 1949 auf 51, 1954 auf 55 und 1956 auf 58 Mitglieder. Im Jubiläumsjahr 1957 stellt das Städtische Orchester mit seinen 72 Mitgliedern einen Faktor im Kulturleben Rostock dar, der dem Ansehen unserer aufstrebenden Bezirks- und Hafenstadt entspricht.

Konnte auch das 50jährige Bestehen des Orchesters nicht gefeiert werden, so wird in diesem Jahr mit umso größerer Feude, vor allem im Hinblick auf die errungenen Erfolge des wiederaufbaus das 60jährige Gründungsjubiläum begangen. Es wird gefeiert in einer Zeit, die frei ist von Existenzsorgen der Orchestermusiker zu Anfang des 20. Jahrhunderts und die aber auch frei bleiben möge von einer Wiederholung jener unheilvollen Kriegsgeschehen, so daß das Städtische Orchester Rostock weiterhin im frohen Schaffen den Menschen unserer Tage Mittler der Kunst sein kann.

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Die Mitglieder des Städtischen Orchesters Rostock im Jubiläumsjahr 1957


1. Violinen:

Kurt-Edgar Schlenger (1. Konzertmeister)
Alfred Schuster (2. Konzertmeister)
Georg Hütter
Robert Seidel
Herbert Berger
Alfred Lindner
Rosel Hecht
Herbert Teichmann
Herbert Ostrowski
Hilmar Unger
Wolgang Vogt
Suse Prignitz

2. Violinen:
Erich Seelinger
Willi Giesecke
Wilhelm Karberg
Gertrud Stoermer
Josef Satek
Ingo Liebig
Willi Deutscher
Willhelm Gallaun

Flöten:
Günther Bammler
Willi Schreiber
Heinz Pantzier
Günter Grosse

Oboen:
Carlo Reissig
Willi Höve
Adolf König
Hans Werner

Klarinetten:
Paul Rennau
Karl Lippe
Heinz Hildebrandt
Adelhard Kloss

Fagotte:
Herbert Drescher
Georg Hertel
Karl-Heinz Streck
Heinz Klar

Hörner:
Heinz Thieme
Walter Otto
Willi Beese
Helmut Gerstner
Rudolf Lantsch

 

Bratschen:
Walter Richter
Gustav Bebenitz
Rudolf Banaschik
Günther Ucke
Max Rosner
Heinz Apelt

Celli:
Walter Schroeder (Konzertmeister)
Otto Brusch
Richard Schroeder
Joachim Kähler
Alfons Orlowski
Ingo Korb

Kontrabässe:
Georg Nothdorf
Gerhard Müller
Kurt Wolke
Hans Richter
Otto Heller

Trompeten:
Hans Liebmann
Heinrich Strathmann
Horst Wolf
Burkhard Rockrohr

Posaunen:
Herbert Respondek
Wolfram Bodeit
Rudolf Bendix
Karl-Heinz Minde

Tuba:
Heinz Januschewski

Pauke:
Heinz Viertel

Schlagzeug:
Friedrich Laube
Dieter Smesny

Harfe:
Gundula Keiser

Klavier:
Eduard Lehmstedt