Herzlich willkommen …

… auf den Seiten der Philharmonischen Gesellschaft Rostock e.V.!
Wir wollen Ihnen hier die Möglichkeit geben, aktuelle Informationen über unsere Vereinsarbeit und die Norddeutsche Philharmonie Rostock zu erhalten und eine Plattform schaffen, die es Ihnen ermöglicht, mit uns und mit dem Orchester in Kontakt zu kommen.
Wir werden uns bemühen, Termine und Informationen stets aktuell zu halten, trotzdem möchten wir Sie darauf hinweisen, dass wir die Richtigkeit unserer Angaben keinesfalls garantieren können.
Bitte vergewissern Sie sich im Zweifel immer auf den Seiten des Volkstheaters Rostock!
Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Seite nutzen würden, um uns Ihre Wünsche und Hoffnungen, vielleicht auch Ihre Kritik, mitzuteilen. Dies gilt sowohl für die Arbeit unseres Vereins als auch für die Arbeit der Norddeutschen Philharmonie Rostock. Gegebenenfalls leiten wir Ihre Anregungen gern weiter.

10. Philharmonisches Konzert zum 150. Geburtstag von Richard Strauss

Mit ihrem 10. Philharmonischen Konzert beendet die Norddeutsche Philharmonie Rostock traditionell diese Reihe, nicht aber die laufende Spielzeit. Näheres zu den noch bevorstehenden Konzerten erfahren Sie am Ende dieses Beitrags.
Die drei Philharmonischen Konzerte finden am 21. und 23. Juni um 19:30 Uhr und am 22. Juni um 18:00 Uhr im Großen Haus des Volkstheaters statt, Karten erhalten Sie an den bekannten Vorverkaufskassen und an der Abendkasse.


Den ankündigenden Text für dieses Konzert konnten wir dankenswerterweise wieder von Frau Pröber übernehmen, die ihn für den Ostseeanzeiger verfasste:

9. Philharmonisches Konzert mit dem Klavierduo Christina und Michelle Naughton

Am kommenden Wochenende steht uns mit dem 9. Philharmonischen Konzert bereits das vorletzte Philharmonische Konzert der laufenden Spielzeit bevor. Am 24. und 26. Mai 2014 um 19:30 Uhr und am 25. Mai 2014 um 18:00 Uhr im Großen Haus des Volkstheaters Rostock hören wir die Norddeutsche Philharmonie Rostock unter Leitung ihres Generalmusikdirektors Florian Krumpöck, am Flügel erleben wir das Klavierduo Christina und Michelle Naughton. Zur Aufführung kommen Carl Maria von Webers Ouvertüre zur Oper “Der Freischütz”, das Konzert C-Dur für Klavier zu vier Händen, op. 153 von Carl Czerny und Robert Schumanns 1. Sinfonie B-Dur op. 38 „Frühlingssinfonie“.
Karten erhalten Sie wie immer an den bekannten Vorverkaufskassen des Volkstheaters.


Der Solocellist der Norddeutschen Philharmonie, Norbert Wölz, war so freundlich, uns folgende einführende Zeilen zu diesem Konzert zur Verfügung zu stellen:

Musikalische Reise mit A-ROSA zu gewinnen:

Sehr geehrte Damen und Herren, verehrtes Konzertpublikum, liebe Mitglieder der Philharmonischen Gesellschaft,

mit langem Applaus bedankte sich gestern das Rostocker Publikum bei der Norddeutschen Philharmonie für die Aufführung der 7. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch. Die Besucher des ausverkauften Großen Hauses verließen tief berührt und beeindruckt das Konzert. Die berühmte „Leningrader“ mit ihrem machtvollen Klang traf den Nerv der Menschen. Gerade angesichts aktueller Ereignisse in der Ukraine sind die Bedrohung durch Krieg, Gewalt und Unmenschlichkeit wieder hautnah ins Blickfeld gerückt. Der Rostocker Musikrezensent Heinz-Jürgen Staszak schrieb von einem „eindrucksvollen musikalischen Kraftakt“ und einem „großen Al-Fresco-Bild von Bedrohung, Widerstand, Opfer und Überwindung“, das die Musiker über fast 90 Minuten zeichneten. Und er verwies auf die „geistige Dimension der Schostakowitsch-Sinfonik, die es mit der irritierenden Situation des Menschengeschlechts zu tun hat, unermüdlich um seine Vermenschlichung zu ringen und dabei immer wieder entsetzliche Unmenschlichkeiten zu erzeugen und dennoch Hoffnung und Widerstand nicht aufzugeben.“ Das 8. Anrechtskonzert 2014 wird sicher bei vielen Zuhörern noch lange nachwirken.
Großer Dank geht an dieser Stelle an die 20 jungen Musiker der Rostocker Hochschule für Musik und Theater, die die Norddeutsche Philharmonie personell verstärkten, damit die musikalische Kraft und Ausdrucksstärke des Werkes zur vollen Entfaltung gebracht werden konnte. Bedanken möchte sich die Philharmonische Gesellschaft in diesem Zusammenhang auch noch einmal bei den Förderern und Sponsoren, die die Einbindung der Studenten möglich machten.

Musikalische Reise zu gewinnen:
Einer der Förderer – die A-ROSA Flussschiff GmbH mit Sitz in Rostock – nahm das 8. Anrechtskonzert zum Anlass, den Mitgliedern der Philharmonischen Gesellschaft eine Klassikreise per Schiff zu einem bevorzugten Preis anzubieten. Darüber hinaus kann die Philharmonische Gesellschaft mit Unterstützung von A-ROSA ein Gewinnspiel durchführen, zu dem Sie herzlich eingeladen sind. Es ist gedacht als Dankeschön für Ihre Treue gegenüber dem Verein und der Norddeutschen Philharmonie. Als Preis winkt eine musikalische Reise auf der Donau vom 17. bis 24. Mai für zwei Personen in einer Kabine. Die A-ROSA DONNA bringt Sie zu den Plätzen der Klassik, den Schaffensorten von Brahms, Schubert, Mozart und Beethoven. Reise-Details erhalten Sie in dieser Reiseankündigung.


Für das Gewinnspiel müssen Sie Ihre Teilnahme schriftlich bis zum 2. Mai 2014 20:00 Uhr, per Mail (info@philharmonische-gesellschaft-rostock.de) oder per Telefon unter 0381-8090221 bestätigen. Das Gewinnspiel wird wie folgt durchgeführt: Durch Ihre Teilnahme werden Sie auf eine Liste gesetzt und erhalten damit eine Teilnehmerziffer. Aus der Vielzahl der Ziffern wird der Gewinner ermittelt und per E-Mail bzw. telefonisch informiert. Sollte Ihnen das Glück bei der Verlosung nicht gewogen sein, haben Sie jedoch die Möglichkeit unter dem Hinweis „Mitglied der Philharmonischen Gesellschaft“ direkt bei dem Unternehmen A-ROSA zum bevorzugten Preis an der Reise teilzunehmen.

Wir wünschen Ihnen bei dem Gewinnspiel viel Glück und verbleiben mit freundlichen Grüßen,
Ihre Philharmonische Gesellschaft Rostock!


Bekanntgabe des Gewinners der A-Rosa Klassikreise: Gewonnen hat Frau Renate Kaphengst, die 82-Jährige Rostockerin freut sich auf ihre Donau-Reise. Sie besucht seit 60 Jahren regelmäßig die Konzerte der Norddeutschen Philharmonie, Dr. Thomas Diestel, der Vorsitzende der Philharmonischen Gesellschaft stellte fest: „Das Losglück war wohl der Richtigen zugetan“.

Schostakowitschs „Leningrader“ im 8. Philharmonischen Konzert – erstmals seit 1985

Im 8. Philharmonischen Konzert der Norddeutschen Philharmonie Rostock unter der Leitung ihres Generalmusikdirektors Florian Krumpöck wird erstmals seit 1985 wieder Schostakowitschs Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 60 in Rostock zur Aufführung kommen. Ermöglicht mit der finanziellen Unterstützung der Philharmonischen Gesellschaft Rostock, wird das Orchester für dieses epochale Werk durch Studenten der Hochschule für Musik und Theater Rostock verstärkt.
Das Konzert findet am 26. und 28. April 2014 um 19:30 Uhr und am 27. April 2014 um 18:00 Uhr im Großen Haus des Volkstheaters Rostock statt, Karten erhalten Sie wie immer an den bekannten Vorverkaufskassen.

Im Folgenden lesen Sie einen einführenden Text des Solobassisten der Norddeutschen Philharmonie Rostock Frank Thoenes:

Facettenreicher Mozart im 7. Philharmonischen Konzert

Die Norddeutsche Philharmonie bleibt auch in ihrem 7. Philharmonischen Konzert, welches unter der Leitung des Generalmusikdirektors des Theaters Hagen Florian Ludwig stattfindet, der Wiener Klassik treu. Dieses Mal steht das Konzert unter dem Vorzeichen Wolfgang Amadeus Mozarts.
Die erste überlieferte Symphonie des jungen Genies wird gerne seiner Salzburger Epoche zugerechnet, doch entstand sie vermutlich zum Ende des Jahres 1764 in London, vielleicht auch 1765. Die Familie Mozart, seit dem 9.Juni 1763 auf Europareise, hatte sich für einen Aufenthalt von fünfzehn Monaten nach London begeben, wo auch ein Treffen mit Johann Christian Bach stattfand. Reisen bildet und inspiriert – die Fülle an musikalischen Einfällen dieser Symphonie und die Meisterschaft in der Verarbeitung des thematischen Materials werden gerne als Ergebnis dieser Lebensphase gesehen. Mozart erlebte eine Zeit, die dem musikalischen Wunderkind unvergessliche und prägende Eindrücke hinterlassen haben muss, zusammen mit seiner Schwester Nannerl begeisterte er seine Zuhörer, unter ihnen auch der halbwüchsige Johann Wolfgang von Goethe.
Die Krönungsmesse Wolfgang Amadeus Mozarts verdankt ihren Namen vermutlich dem Umstand, dass sie zu den Krönungsfeierlichkeiten Kaiser Josephs II, der nach dem Tode Maria Theresias den Habsburger Thron bestieg, zum ersten Mal erklang. Mozart selbst verwendet den Namen nicht, anzunehmen ist, dass Mitglieder der Wiener Hofkapelle den Ausdruck prägten, der erst seit 1873 schriftlich erwähnt und seither ein feststehender Begriff ist. Stilistisch bleibt zu erwähnen, dass Mozart Chor und Solostimmen sehr deutlich voneinander trennt. Auch die sinfonischen Elemente der Messe fallen auf.
Wolfgang Hildesheimer bemerkt in seiner Mozartbiografie sehr richtig: „Was ist Kirchenstil? Hat Palestrina oder Orlando di Lasso in ihm geschrieben? Oder handelt es sich vielmehr um den Stil der jeweiligen Zeit (…), in der ernste Musik gleich Kirchenmusik war? (…) Die Entdeckung mythologischer Themen kam später und hat weder Palette noch Pinselstrich geändert.“
Max Regers op. 132 “Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart” feiert dieses Jahr seinen 100. Geburtstag. Es handelt sich um eines seiner bekanntesten Werke. Reger bezieht sich auf ein Thema aus der Klaviersonate A-Dur KV 331 von Mozart, das jener schon selber variiert hat.
Die Musik Regers ist bis heute schon allein seiner technischen Schwierigkeiten wegen nicht allzu häufig gespielt. Der Komponist, der als Vollender der „chromatischen Polyphonie“ gilt, könnte durchaus Inspiration für die von Thomas Mann vertretene These sein, „die Dissonanz sei der Gradmesser der polyphonen Würde eines Akkords …“. Und so führt uns Reger mit schier unglaublicher geistiger Beweglichkeit an den Rand der Tonalität, ohne das Symphonisch-Ganze aus dem Blick zu verlieren. Er baut so dem Zuhörer mit noblem Verständnis und großem Gestus eine Brücke in die musikalische Moderne. (Text: Anderl Ott)

Das 7. Philharmonische Konzert, in dem außer der Norddeutschen Philharmonie auch der Opernchor des Volkstheaters und die Singakademie Rostock zu hören sein wird, findet am 22. und 24. März um 19:30 Uhr und am 23. März um 18:00 Uhr im Großen Haus des Volkstheaters Rostock statt, Karten erhalten Sie an den bekannten Vorverkaufskassen des Volkstheaters. Als Solisten in Mozarts Krönungsmesse erleben Sie Theresa Grabner, Takako Onodera, Garrie Davislim und Helmut Höllriegl.