Herzlich willkommen …

… auf den Seiten der Philharmonischen Gesellschaft Rostock e.V.!
Wir wollen Ihnen hier die Möglichkeit geben, aktuelle Informationen über unsere Vereinsarbeit und die Norddeutsche Philharmonie Rostock zu erhalten und eine Plattform schaffen, die es Ihnen ermöglicht, mit uns und mit dem Orchester in Kontakt zu kommen.
Wir werden uns bemühen, Termine und Informationen stets aktuell zu halten, trotzdem möchten wir Sie darauf hinweisen, dass wir die Richtigkeit unserer Angaben keinesfalls garantieren können.
Bitte vergewissern Sie sich im Zweifel immer auf den Seiten des Volkstheaters Rostock!
Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Seite nutzen würden, um uns Ihre Wünsche und Hoffnungen, vielleicht auch Ihre Kritik, mitzuteilen. Dies gilt sowohl für die Arbeit unseres Vereins als auch für die Arbeit der Norddeutschen Philharmonie Rostock. Gegebenenfalls leiten wir Ihre Anregungen gern weiter.

Orchesterakademie in Rostock gegründet

Vorstand der Verbrauchsstiftung Orchesterakademie der Norddeutschen Philharmonie Rostock nahm Arbeit auf

Erstmals tagte in dieser Woche der Vorstand der „Verbrauchsstiftung Orchesterakademie der Norddeutschen Philharmonie Rostock“. Zweck der neugegründeten Stiftung ist es laut Stiftungssatzung, „die Norddeutsche Philharmonie darin zu unterstützen, die klassische und zeitgenössische Musiktradition an die nächste Generation weiterzugeben.“ Dazu gehöre es insbesondere, junge Musiker für das Orchester zu gewinnen und zu fördern, erklärte der Vorsitzende der Stiftung Jochen Bruhn.
Die Stiftung schaffe die großartige Möglichkeit, talentierte junge Musiker nach einem Hochschulstudium an der Orchesterakademie auf den Orchesterberuf vorzubereiten und sie während dieser Zeit der Zusatzqualifikation mit Stipendien zu unterstützen. Die Stipendiaten wirken regelmäßig bei Proben und Konzerten mit und lernen neben dem gängigen Repertoire auch die Philosophie des Orchesters kennen. „Wir erhoffen uns für die Norddeutsche Philharmonie, dass die besten jungen Musiker nach einem Stipendiat fest eingestellt werden können und wir auch in Zukunft einen erstklassigen Klangkörper in der Hansestadt besitzen“, sagt Dr. Thomas Diestel, der als Vorsitzender der Philharmonischen Gesellschaft Rostock e.V. zugleich das Kuratorium der Stiftung leitet.
Die Stiftung wurde vom Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern als Stiftungsbehörde bereits zum Ende des Jahres 2015 als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts anerkannt. Das Stiftungskapital beträgt zu Beginn 100.000 Euro und wurde von einem Spender zur Verfügung gestellt, der nicht genannt werden möchte. Die Stiftung strebt zur besseren Unterstützung des Zwecks an, das Grundstockvermögen möglichst zu erhöhen und Zuwendungen wie Spenden, Zustiftungen oder Fördermittel einzuwerben. Im Gegensatz zu den meisten anderen deutschen Stiftungen ist die Verbrauchsstiftung nicht auf Dauer angelegt, sondern zeitlich begrenzt. In diesem Fall dürfen das Grundvermögen und alle etwaigen Zustiftungen zur Verwirklichung des Stiftungszwecks ganz oder teilweise innerhalb von 11 Geschäftsjahren verbraucht werden.
Neben dem Vorstand, der die Stiftungsgeschäfte leitet, wurde ein Kuratorium gegründet, das die Tätigkeiten zur Erfüllung des Stiftungszweckes überwacht. Das Kuratorium kontrolliert und berät den Vorstand bei der Erfüllung seiner Aufgaben und kann zur Verfolgung des Stiftungszwecks Weisungen erteilen. Die Mitglieder von Vorstand und Kuratorium arbeiten ehrenamtlich. Kuratoriumsmitglieder sind Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die besondere Fachkompetenz im Hinblick auf das Stiftungsgeschäft und den Zweck mitbringen.
Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden Jochen Bruhn (RVV), seinem Stellvertreter Hans-Michael Westphal (Orchesterdirektor) und Andreas Ott (Orchestermitglied).
Das Kuratorium leitet als Vorsitzender Dr. Thomas Diestel, Stellvertreter ist Sven Albrecht, Mitglieder sind Prof. Dr. Christian Plath, Arno Pöker, Prof. Julian Steckel.

5. Philharmonisches Konzert: Auftakt mit lateinamerikanischer Lebensfreude und Startrompeter Pacho Flores

Feurig und temperamentvoll startet die Norddeutsche Philharmonie mit dem 5. Anrechtskonzert ins Jahr 2016. Am Dirigentenpult im Großen Haus steht mit dem Australier Nicholas Milton, Generalmusikdirektor des Saarländischen Staatstheaters Saarbrücken, ein vom Rostocker Publikum und Orchester besonders hoch geschätzter Gast. Als Einstimmung wird Leonard Bernsteins (1918-1990) Ouvertüre zu „Candide“ gespielt, die energiegeladen und humorvoll und viel bekannter als die eigentliche Operette ist, die 1956 uraufgeführt wurde.
Danach erklingen zwei stimmungsvolle Stücke aus Lateinamerika. Die Norddeutsche Philharmonie präsentiert Danzón Nr. 2 für großes Orchester 1994. Mit diesem Werk errang der mexikanische Komponist Arturo Márquez (geb. 1950) Weltruhm. Danzón ist ein in Kuba und Mexiko beliebter Tanz, dessen Bewegungen ähnlich wie beim Tango ruhig, elegant und ausdrucksstark sind. Mit Danzónes schaffte Márquez Anfang der 90er Jahre seinen internationalen Durchbruch. Vor allem nachdem der bekannte venezolanische Dirigent Gustavo Dudamel mit dem Jugendorchester „Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar“ auf Konzerttourneen in Europa und den USA mit Danzón Nr. 2 gefeiert wurde.
Aufgewachsen in Venezuela, dessen Bildungsprogramm „El sistema“ vielen Kindern aus sozial schwachen Verhältnissen eine Musikschulausbildung ermöglicht, sind auch der heute international bekannte Flötist und Komponist Efraín Oscher (geboren in Uruguay) sowie der Startrompeter Pacho Flores. Oscher schrieb 2010 eigens für Pacho Flores das Trompetenkonzert „Mestizo“. Der Begriff Mestizo steht in der Musik für die Vermischung von Musik aus Lateinamerika wie Salsa, Rumba, Samba und Cumbia mit verschiedenen Einflüssen der Pop- und Rockszene. Das Konzert für Trompete und Orchester wird in Rostock mit dem Trompetenstar Pacho Flores seine deutsche Erstaufführung erleben. Für Musikfreunde sicher ein besonderes Ereignis.
Pacho Flores spielt übrigens im Sommer mit Solisten des Simón Bolivar Youth Orchestra aus Venezuela und Festspielpreisträger Matthias Schorn im Rahmen der Festspiele MV (1.9.2016, Kulturhaus Mestlin) Werke von Piazzola, Neruda und Händel bzw. traditionelle venezolanische Musik.
Mit einem Rätsel, griechisch „Enigma“, wird das 5. Philharmonische Konzert der Norddeutschen Philharmonie dann nach der Pause fortgesetzt. Die später „Enigma“ genannten Variationen über ein Originalthema op. 36 schrieb der englische Komponist Edward Elgar (1857-1934) im Jahr 1898. Er spielte eine zufällige Melodie auf dem Klavier, die seiner Frau Alice gefiel, die Variation 1. Die folgenden 13 beschreiben dann Freunde aus Elgars Umfeld.

Karten für das 5. Philharmonische Konzert erhalten Sie an den bekannten Vorverkaufskassen und an der Abendkasse, die Konzerttermine sind Sonntag, 17. Januar 2016 um 18:00 Uhr sowie Montag und Dienstag (18. & 19. Januar) jeweils um 19:30 Uhr im Großen Haus des Volkstheaters Rostock.

Text: Anette Pröber, Fotos: Künstler

Einer unserer Leser regte an, Sie mit dem folgenden Kurzfilm auf das bevorstehende Konzert einzustimmen, eine wundervolle Idee, der wir sehr gern nachkommen:

 

Werke von Jean Sibelius und Edward Grieg mit Ewa Strusinska und Lars Vogt im 4. Philharmonischen Konzert

Erst im Januar dieses Jahres erfreute Ewa Strusinska, Chefdirigentin an der neuen Philharmonie Stettin, die Rostocker Konzertfreunde mit Musik aus den Ostsee-Anrainer-Staaten. Jetzt im Dezember kommt sie wieder nach Rostock und bleibt den Komponisten der Ostseeländer treu.
Strusinska präsentiert mit der Norddeutschen Philharmonie beim 4. Philharmonischen Konzert der Saison zwei Werke des finnischen Großmeisters Jean Sibelius (1865 – 1957) und dazu ein Klavierkonzert des norwegischen Komponisten und Pianisten Edward Grieg (1843 – 1907). Gespielt wird von Grieg das Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 16, es ist das einzige Konzert, das Grieg vollendete. Er hat es im Anschluss mindestens sieben Mal bearbeitet. Grieg bewunderte Robert Schumann und ließ sich von diesem vermutlich auch inspirieren. Schon beim Studieren am Konservatorium Leipzig hörte Grieg um 1858 Clara Schumann das a-Moll-Konzert ihres Mannes spielen. Sein eigenes Klavierkonzert, ebenfalls in a-Moll geschrieben, brachte Grieg am 3. April 1869 in Kopenhagen zur Uraufführung. Es wurde ein voller Erfolg und gehört noch heute zu den beliebtesten Klavierkonzerten.
Edward Griegs größte Bedeutung liegt in der Klavier- und Kammermusik, seine Lyrischen Stücke sind vielgespielte Werke der Hausmusik. In Rostock ist am Klavier der berühmte Pianist Lars Vogt zu erleben.
Erneut bringt die Norddeutsche Philharmonie in diesem Jahr den finnischen Komponisten Jean Sibelius zu Gehör. Er steht mit seinen Werken einmal mehr im Konzertprogramm, da sich bekanntlich sein 150. Geburtstagsjubiläum 2015 jährt. Gespielt wird im Großen Haus „Valse triste“ aus der Bühnenmusik op. 44 zum Schauspiel „Kuolema“ (Der Tod) von Arvid Järnefelt. Bei der Erstaufführung am 2. Dezember 1903 am Finnischen Nationaltheater Helsinki stand Sibelius am Dirigentenpult. 1904 überarbeitete er drei Stücke aus dem Werk neu. So entstand der Konzertwalzer Valse triste, der weltweit als einfühlsamer grandioser Walzer gilt. Aus den beiden anderen Stücken wurde die „Szene mit Kranichen“, in der zwei Klarinetten den Schrei der Vögel imitieren.
Die Norddeutsche Philharmonie spielt beim 4. Philharmonischen Konzert neben dem kurzen Walzer von Sibelius als Höhepunkt dessen 1. Sinfonie e-Moll op. 39. Das Werk wurde am 26. April 1899 vom Philharmonischen Orchester Helsinki unter der Leitung des Komponisten uraufgeführt, allerdings in der Originalversion, die nicht erhalten geblieben ist. Nach der Premiere nahm Sibelius Änderungen vor und schaffte die Fassung, die heute zu hören ist: ein Stimmungsbild von düsterer Großartigkeit, voller Empfindsamkeit und Leidenschaft.

Das 4. Philharmonische Konzert findet am 13. Dezember um 18:00 Uhr sowie am 14. und 15. Dezember um 19:30 Uhr im Großen Haus des Volkstheaters Rostock statt. Karten sind an den bekannten Vorverkaufskassen und an der Abendkasse erhältlich.

Aus Anlass des 150. Geburtstags von Jean Siblius erwartet Sie im Foyer des Volkstheaters eine Zugabe in Form einer Ausstellung des Finnland-Instituts mit dem Titel „Jean Sibelius – die Musik, der Künstler, der Mensch“.

Text: Anette Pröber, Fotos: Ewa Strusinska, Neda Navaee

3. Philharmonisches Konzert mit Julien Salemkour und Peter Bruns

Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist, befand einst der große französische Schriftsteller Victor Hugo. Jedes Jahr rund um den Volkstrauertag spielt die Norddeutsche Philharmonie Werke, die auf ihre Weise dazu auffordern, der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken und sich für den Frieden in der Welt einzusetzen.
Es ist Musik der Trauer, der Mahnung und der Erinnerung an Menschlichkeit. Auf dem Programm steht in diesem Jahr beim 3. Philharmonischen Konzert die „Trauersinfonie“ von Joseph Haydn (1732-1809), die er um 1770/71 während seiner Anstellung als Kapellmeister beim Fürsten Nikolaus Esterházy komponierte. Der Titel „Trauersinfonie“ stammt nicht von Haydn selbst, sondern geht wahrscheinlich auf dessen Wunsch zurück, dass bei seinem Begräbnis das Adagio erklingen möge.
An die Sinfonie schließt sich ein Werk des sowjetischen Komponisten Edison Denissow an, der 1982 anlässlich des 250. Geburtstages von Joseph Haydn Variationen für Violoncello und Orchester schrieb. Denissow stellte diese unter die Überschrift „Tod ist ein langer Schlaf“. Die Grundlage bildete ein Gedicht des schlesischen Barockdichters Friedrich von Logau aus dem Jahr 1654: „Tod ist ein langer Schlaf / Schlaf ist ein kurzer Tod / Die Not, die lindert der / Und jener tilgt die Not.“
Am Violoncello ist an den drei Rostocker Konzertabenden der renommierte Cellist Peter Bruns (geb. 1963 in Berlin) zu erleben. Er war zwischen 1998 und 2005 Professor an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und ist seit 2005 Professor an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig. Bruns leitet seit 2006 als erster Gastdirigent das Mendelssohn-Kammerorchester Leipzig. Von ihm existieren zahlreiche Radio- und CD-Einspielungen.
In Rostock spielt Bruns einen weiteren Solopart in dem Werk von Vache Sharafyan: Lacrymosa für Solo-Cello, Sopran, Diskant, gemischten Chor und Orchester. Der 1966 in Jerewan geborene Komponist schrieb die Lacrymosa (lateinisch: voller Tränen) 2008 für den Film „Maestro“. Neben dem Opernchor des Volkstheaters Rostock werden die Solistinnen Jamila Raimbekova (Sopran) und Jasmin Etezadzadeh (Mezzosopran) mitwirken.
Den Abschluss des Konzertabends bildet eine Sinfonie des norddeutschen Komponisten Johannes Brahms (1833 – 1897). Die Sinfonie Nr. 4 in e-Moll op. 98 ist die letzte Sinfonie aus der Feder des großen Komponisten und damit sozusagen sein sinfonisches Vermächtnis. Sie wurde am 25. Oktober 1885 in Meiningen uraufgeführt.
Als Gastdirigent steht an den drei Konzertabenden im November Julien Salemkour (46) am Pult der Norddeutschen Philharmonie. Der Deutsch-Algerier hat sich vor allem durch ein großes Opern-Repertoire weltweit einen guten Namen gemacht. 2011 wurde ihm der Titel Staatskapellmeister an der Staatsoper Berlin verliehen; eine Ehre, die zuvor nur Herbert von Karajan und Sebastian Weigle zu Teil wurde. Zu den wichtigsten Stationen seiner Laufbahn gehören Dirigate an der Metropolitan Opera New York, dem Teatro alla Scala Milano und an der Semperoper Dresden.
Seit 2001 ist Julien Salemkour als Dirigent und Assistent von Daniel Barenboim an der Staatsoper Berlin engagiert.
Schlagartig berühmt gemacht hat ihn das Musikereignis des Jahres 2006. Anlässlich Mozarts 250. Geburtstagsjubiläums war in der Berliner Staatsoper eine große Gala geplant, die Daniel Barenboim als Dirigent der Staatskapelle leiten und die Arte live in 23 Länder übertragen sollte. Doch 50 Minuten vor Konzertbeginn musste Barenboim wegen Kreislaufproblemen in die Charité. Wer konnte das Konzert retten? Gesucht wurde nicht nur ein Dirigent, sondern jemand, der wie Barenboim den Taktstock im fliegenden Wechsel mit dem Flügel vertauschen kann. Salemkour wagte es. Das Publikum zeigte sich begeistert. Durch das Vertrauen der Musiker durch ein ganzes Konzert getragen worden zu sein, das habe ihm viel gegeben, erzählte Salemkour später. „Vielleicht habe ich an diesem Abend zum ersten Mal verstanden, dass ich wirklich Teil dieses wunderbaren Ensembles bin.“

Das 3. Philharmonische Konzert findet am 15. November um 18:00 Uhr sowie am 16. und 17. November um 19:30 Uhr im Großen Haus des Volkstheaters Rostock statt. Karten sind an den bekannten Vorverkaufskassen und an der Abendkasse erhältlich.

Text: Anette Pröber, Fotos: Carsten Iltsche, Jens Rötzsch

Sergej Eisensteins Stummfilm „Panzerkreuzer Potemkin“ mit der Originalmusik von Edmund Meisel

Am Neujahrstag 1926 im Moskauer Bolschoi-Theater erstmals gezeigt, wurde dieser Streifen zur Sensation der Filmgeschichte: Panzerkreuzer Potemkin des damals noch völlig unbekannten erst 27jährigen Regisseurs Sergej Eisenstein. Fast im Alleingang, an der Seite nur den begabten Kameramann Edward Tissé, der die Handlung entwickelte, Drehorte und Schiffe fand, Laiendarsteller engagierte und die Rohfassungen der Dialoge schrieb, entstand der legendäre Film über die Matrosenrevolte im zaristischen Russland – revolutionär was das Sujet, aber auch die Filmtechnik betrifft. Mit dem neuartigen Montageverfahren mit Überblendungen der Filmbilder und einer unorthodoxen Schnitttechnik gelang ihm eine emotionale Wucht, die bis heute die Zuschauer bewegt und sie erschauern lässt.
Über die musikalische Begleitung dieser Moskauer Uraufführung weiß man heute wenig. Bei der Rostocker Aufführung spielt die Norddeutsche Philharmonie Rostock unter der Leitung des versierten Filmdirigenten Helmut Imig die Filmmusik, welche Edmund Meisel für die Berliner Premiere im April 1926 verfasste. Meisel folgte dabei streng den Anweisungen des Regisseurs und kreierte eine Musik, die zwar einige revolutionäre Liedmelodien zitiert, deren Schwerpunkt aber vor allem in einer eindrücklichen und fesselnden rhythmischen Gestaltung liegt.

Die Filmvorstellung „Panzerkreuzer Potemkin“ mit der Originalmusik von Edmund Meisel, adaptiert und instrumentiert von Helmut Imig findet am 8. November 2015 um 18:00 Uhr im Großen Haus des Volkstheaters Rostock statt, Karten erhalten Sie an den bekannten Vorverkaufsstellen des Volkstheaters und an der Abendkasse.

Text: Corina Wenke (Volkstheater Rostock)