Herzlich willkommen …

… auf den Seiten der Philharmonischen Gesellschaft Rostock e.V.!
Wir wollen Ihnen hier die Möglichkeit geben, aktuelle Informationen über unsere Vereinsarbeit und die Norddeutsche Philharmonie Rostock zu erhalten und eine Plattform schaffen, die es Ihnen ermöglicht, mit uns und mit dem Orchester in Kontakt zu kommen.
Wir werden uns bemühen, Termine und Informationen stets aktuell zu halten, trotzdem möchten wir Sie darauf hinweisen, dass wir die Richtigkeit unserer Angaben keinesfalls garantieren können.
Bitte vergewissern Sie sich im Zweifel immer auf den Seiten des Volkstheaters Rostock!
Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Seite nutzen würden, um uns Ihre Wünsche und Hoffnungen, vielleicht auch Ihre Kritik, mitzuteilen. Dies gilt sowohl für die Arbeit unseres Vereins als auch für die Arbeit der Norddeutschen Philharmonie Rostock. Gegebenenfalls leiten wir Ihre Anregungen gern weiter.

1. Philharmonisches Konzert der 120. Saison – Achtung, neue Termine!

Die Norddeutsche Philharmonie Rostock eröffnet ihre 120. Konzertsaison mit drei Werken, die – jedes für sich – einen festen Platz in der Musikgeschichte haben und im Repertoire eines Sinfonieorchesters nicht fehlen sollten.
Joseph Haydns Symphonie Nr. 103 Es-Dur “mit dem Paukenwirbel“, die vorletzte, die er komponierte, wurde in London am 2. März 1795 uraufgeführt. Der namensgebende Paukenwirbel, der – ungewöhnlich für den Beginn einer Sinfonie – ganz am Anfang steht, ist im Autograph als ganze Note mit Fermate notiert und mit “Intrada” überschrieben. Da Angaben zur Dynamik fehlen, billigt der Komponist dem ausführenden Pauker einen großen Gestaltungsspielraum zu. Ebenso kann der Begriff “Intrada” als Aufforderung zu einer  Improvisation verstanden werden, eine durchaus gängige Praxis zur damaligen Zeit, bei der auch in Instrumentalkonzerten vom jeweiligen Solisten eine frei improvisierte Kadenz verlangt wurde. Lassen Sie sich also überraschen, mit welcher Interpretation die Norddeutsche Philharmonie Rostock Sie überraschen wird …
Auch die übrigen Sätze zeigen bis hin zum Finale, “Allegro con spirito” auf meisterliche Art und Weise den Komponierstil Haydns, mit wenigen Mitteln und aus dem Nichts kommend einen großen musikalischen Satz zu bauen. Der zweite Satz “Andante più tosto allegretto” skizziert mit Volksweisen aus Ungarn und Kroatien ein Idyll, während der dritte Satz das “Menuet – Trio” einen Tanz darstellt, mit dem sich gerne der Adel des 18. Jahrhunderts identifizierte – wären da nur nicht ein paar zusätzliche Takte, die ein Tanzen nach dieser Musik eigentlich unmöglich machten. Das Londoner Publikum war bei der Uraufführung jedenfalls verblüfft und begeistert zugleich. Die Londoner vergötterten Joseph Haydn nahezu, der englische König bot ihm aufgrund seiner Beliebtheit und Wertschätzung gar eine Wohnung auf Schloss Windsor an.
Seine ersten acht “Slawischen Tänze” (op. 46) komponierte Antonín Dvořák 1878 ursprünglich für Klavier zu vier Händen. Bereits kurz nachdem Dvořák die Orchesterfassung erstellte, traten sie ihren Siegeszug durch die großen Konzertsäle an. Alle namhaften Dirigenten wollten sie in ihr Programm aufnehmen. 1886 entschloss sich der Komponist auf Anraten seines Verlegers Fritz Simrock, acht weitere Slawische Tänze (op. 72) zu komponieren, die er schließlich von November 1887 bis Januar 1888 ebenfalls orchestrierte. Aus dieser zweiten Serie hören wir die Tänze Nr. 5 – 8. Die Stücke orientieren sich hauptsächlich an charakteristischen Mustern böhmischer und mährischer Volkstänze, mitunter hat Dvořák aber durchaus auch Tänze der Nachbarländer einfließen lassen. So handelt es sich beim Tanz Nr. 5 beispielsweise um einen “Spacirka“, einen langsamen böhmischen Schreittanz, der zu einem schnellen Rundtanz übergeht, Tanz Nr. 7 ist hingegen ein serbischer Kolo.
Johannes Brahms, der erst 22 Jahre nach seinem ersten Klavierkonzert das zweite Werk dieser Gattung komponierte, hat wohl mehr eine Sinfonie mit Klaviersolo geschaffen. Mit vier Sätzen und einer Aufführungsdauer von etwa 50 Minuten wirkt das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83 im Vergleich zu damaligen Klavierkonzerten regelrecht monumental und war zum Zeitpunkt seiner Enstehung dass längste überhaupt. Das Werk erlebte seine Uraufführung 1881 in Budapest und kein geringerer als Brahms selbst spielte den Solopart. Es wurde – im Gegensatz zum damals mit eher zögerlichem Beifall bedachten ersten Klavierkonzert – recht schnell ein großer Erfolg.
Den Solopart des Konzertes übernimmt der Pianist Lars Vogt, der bereits zum fünften Mal mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock musiziert. Die Leitung des Konzertes hat der englische Dirigent David Parry.

Wir weisen noch einmal ausdrücklich auf die neuen Konzerttermine hin, ab dieser Spielzeit finden die Philharmonischen Konzerte Sonntags bis Dienstags statt, so dass Sie das 1. Philharmonische Konzert also am Sonntag, 28. September 2014 um 18:00 Uhr und am Montag, 29. September und Dienstag, 30. September jeweils um 19:30 Uhr im Großen Haus des Volkstheaters erleben können.
Neue Termine bergen stets ein gewisses Risiko. Wir möchten Sie deshalb um Ihre Mithilfe bitten, diese Änderung in Rostock und Umgebung bekannt zu machen!
(Den ankündigenden Text zu diesem Philharmonischen Konzert verfasste dankenswerterweise der Soloschlagzeuger der Norddeutschen Philharmonie, Wolfgang Morbitzer.)

Zweiter Werbemarathon im Rostocker Hof zum Beginn der neuen Konzertsaison

Nachdem die Norddeutsche Philharmonie Rostock mit dem ersten Konzert “Barocksaalklassik” und dem 1. Kinderkonzert in die neue Spielzeit gestartet ist, steht uns am kommenden Wochenende bereits das 1. Philharmonische Konzert mit Werken von Joseph Haydn, Antonin Dvorák und Johannes Brahms bevor. Solist der drei Konzerte ist der Pianist Lars Vogt, die Leitung hat Gastdirigent David Parry, selbstverständlich werden wir dieses Konzert in Kürze noch einmal gesondert ankündigen. Erstmals finden die Konzerte zu den neuen Terminen statt, regelmäßig spielt die Norddeutsche Philharmonie am Sonntag um 18:00 Uhr sowie am darauf folgenden Montag und Dienstag um 19:30 Uhr jeweils im Großen Haus des Volkstheaters für Sie.
Den Spielzeitbeginn und die Änderung der Konzerttermine nehmen wir zum Anlass für einen zweiten Werbemarathon im Rostocker Hof.
“Nach dem großen Erfolg vom 16. Dezember letzten Jahres wollen wir einem möglichst breiten Publikum unser neues Konzertprogramm in Form eines sehr attraktiven Werbeprospekts vorstellen und vor allem auf unseren neuen Konzerttermin hinweisen. Mit dabei sind die Blechbläser unter der Leitung von Christian Packmohr und das Morgenstern-Quartett mit dem Klarinettisten Thomas Widiger, außerdem wird es ein Schlagzeugtrio und weitere musikalische Überraschungen geben” so Wolfgang Morbitzer, 1. Schlagzeuger der Norddeutschen Philharmonie.
Wir würden uns freuen, wenn Sie von unserem Informationsangebot Gebrauch machen würden und wir Sie am Stand der Philharmonischen Gesellschaft begrüßen dürften.
Der mehrstündige Werbemarathon findet am Dienstag, den 23. September 2014 im Rostocker Hof statt und beginnt um 10:00 Uhr.

10. Philharmonisches Konzert zum 150. Geburtstag von Richard Strauss

Mit ihrem 10. Philharmonischen Konzert beendet die Norddeutsche Philharmonie Rostock traditionell diese Reihe, nicht aber die laufende Spielzeit. Näheres zu den noch bevorstehenden Konzerten erfahren Sie am Ende dieses Beitrags.
Die drei Philharmonischen Konzerte finden am 21. und 23. Juni um 19:30 Uhr und am 22. Juni um 18:00 Uhr im Großen Haus des Volkstheaters statt, Karten erhalten Sie an den bekannten Vorverkaufskassen und an der Abendkasse.


Den ankündigenden Text für dieses Konzert konnten wir dankenswerterweise wieder von Frau Pröber übernehmen, die ihn für den Ostseeanzeiger verfasste:

9. Philharmonisches Konzert mit dem Klavierduo Christina und Michelle Naughton

Am kommenden Wochenende steht uns mit dem 9. Philharmonischen Konzert bereits das vorletzte Philharmonische Konzert der laufenden Spielzeit bevor. Am 24. und 26. Mai 2014 um 19:30 Uhr und am 25. Mai 2014 um 18:00 Uhr im Großen Haus des Volkstheaters Rostock hören wir die Norddeutsche Philharmonie Rostock unter Leitung ihres Generalmusikdirektors Florian Krumpöck, am Flügel erleben wir das Klavierduo Christina und Michelle Naughton. Zur Aufführung kommen Carl Maria von Webers Ouvertüre zur Oper “Der Freischütz”, das Konzert C-Dur für Klavier zu vier Händen, op. 153 von Carl Czerny und Robert Schumanns 1. Sinfonie B-Dur op. 38 „Frühlingssinfonie“.
Karten erhalten Sie wie immer an den bekannten Vorverkaufskassen des Volkstheaters.


Der Solocellist der Norddeutschen Philharmonie, Norbert Wölz, war so freundlich, uns folgende einführende Zeilen zu diesem Konzert zur Verfügung zu stellen:

Musikalische Reise mit A-ROSA zu gewinnen:

Sehr geehrte Damen und Herren, verehrtes Konzertpublikum, liebe Mitglieder der Philharmonischen Gesellschaft,

mit langem Applaus bedankte sich gestern das Rostocker Publikum bei der Norddeutschen Philharmonie für die Aufführung der 7. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch. Die Besucher des ausverkauften Großen Hauses verließen tief berührt und beeindruckt das Konzert. Die berühmte „Leningrader“ mit ihrem machtvollen Klang traf den Nerv der Menschen. Gerade angesichts aktueller Ereignisse in der Ukraine sind die Bedrohung durch Krieg, Gewalt und Unmenschlichkeit wieder hautnah ins Blickfeld gerückt. Der Rostocker Musikrezensent Heinz-Jürgen Staszak schrieb von einem „eindrucksvollen musikalischen Kraftakt“ und einem „großen Al-Fresco-Bild von Bedrohung, Widerstand, Opfer und Überwindung“, das die Musiker über fast 90 Minuten zeichneten. Und er verwies auf die „geistige Dimension der Schostakowitsch-Sinfonik, die es mit der irritierenden Situation des Menschengeschlechts zu tun hat, unermüdlich um seine Vermenschlichung zu ringen und dabei immer wieder entsetzliche Unmenschlichkeiten zu erzeugen und dennoch Hoffnung und Widerstand nicht aufzugeben.“ Das 8. Anrechtskonzert 2014 wird sicher bei vielen Zuhörern noch lange nachwirken.
Großer Dank geht an dieser Stelle an die 20 jungen Musiker der Rostocker Hochschule für Musik und Theater, die die Norddeutsche Philharmonie personell verstärkten, damit die musikalische Kraft und Ausdrucksstärke des Werkes zur vollen Entfaltung gebracht werden konnte. Bedanken möchte sich die Philharmonische Gesellschaft in diesem Zusammenhang auch noch einmal bei den Förderern und Sponsoren, die die Einbindung der Studenten möglich machten.

Musikalische Reise zu gewinnen:
Einer der Förderer – die A-ROSA Flussschiff GmbH mit Sitz in Rostock – nahm das 8. Anrechtskonzert zum Anlass, den Mitgliedern der Philharmonischen Gesellschaft eine Klassikreise per Schiff zu einem bevorzugten Preis anzubieten. Darüber hinaus kann die Philharmonische Gesellschaft mit Unterstützung von A-ROSA ein Gewinnspiel durchführen, zu dem Sie herzlich eingeladen sind. Es ist gedacht als Dankeschön für Ihre Treue gegenüber dem Verein und der Norddeutschen Philharmonie. Als Preis winkt eine musikalische Reise auf der Donau vom 17. bis 24. Mai für zwei Personen in einer Kabine. Die A-ROSA DONNA bringt Sie zu den Plätzen der Klassik, den Schaffensorten von Brahms, Schubert, Mozart und Beethoven. Reise-Details erhalten Sie in dieser Reiseankündigung.


Für das Gewinnspiel müssen Sie Ihre Teilnahme schriftlich bis zum 2. Mai 2014 20:00 Uhr, per Mail (info@philharmonische-gesellschaft-rostock.de) oder per Telefon unter 0381-8090221 bestätigen. Das Gewinnspiel wird wie folgt durchgeführt: Durch Ihre Teilnahme werden Sie auf eine Liste gesetzt und erhalten damit eine Teilnehmerziffer. Aus der Vielzahl der Ziffern wird der Gewinner ermittelt und per E-Mail bzw. telefonisch informiert. Sollte Ihnen das Glück bei der Verlosung nicht gewogen sein, haben Sie jedoch die Möglichkeit unter dem Hinweis „Mitglied der Philharmonischen Gesellschaft“ direkt bei dem Unternehmen A-ROSA zum bevorzugten Preis an der Reise teilzunehmen.

Wir wünschen Ihnen bei dem Gewinnspiel viel Glück und verbleiben mit freundlichen Grüßen,
Ihre Philharmonische Gesellschaft Rostock!


Bekanntgabe des Gewinners der A-Rosa Klassikreise: Gewonnen hat Frau Renate Kaphengst, die 82-Jährige Rostockerin freut sich auf ihre Donau-Reise. Sie besucht seit 60 Jahren regelmäßig die Konzerte der Norddeutschen Philharmonie, Dr. Thomas Diestel, der Vorsitzende der Philharmonischen Gesellschaft stellte fest: „Das Losglück war wohl der Richtigen zugetan“.