Herzlich willkommen …

… auf den Seiten der Philharmonischen Gesellschaft Rostock e.V.!
Wir wollen Ihnen hier die Möglichkeit geben, aktuelle Informationen über unsere Vereinsarbeit und die Norddeutsche Philharmonie Rostock zu erhalten und eine Plattform schaffen, die es Ihnen ermöglicht, mit uns und mit dem Orchester in Kontakt zu kommen.
Wir werden uns bemühen, Termine und Informationen stets aktuell zu halten, trotzdem möchten wir Sie darauf hinweisen, dass wir die Richtigkeit unserer Angaben keinesfalls garantieren können.
Bitte vergewissern Sie sich im Zweifel immer auf den Seiten des Volkstheaters Rostock!
Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Seite nutzen würden, um uns Ihre Wünsche und Hoffnungen, vielleicht auch Ihre Kritik, mitzuteilen. Dies gilt sowohl für die Arbeit unseres Vereins als auch für die Arbeit der Norddeutschen Philharmonie Rostock. Gegebenenfalls leiten wir Ihre Anregungen gern weiter.

5. Classic Light – Wunschkonzert mit Wiederholung

Das letzte Classic Light-Konzert dieser Saison steht wie schon in den Jahren zuvor unter dem Motto Wunschkonzert. Die Wunschkonzerte der letzten Jahre waren beim Publikum derart beliebt, dass die kurzweilige Veranstaltung am kommenden Sonntag gleich zweimal stattfinden wird, um allen Interessenten gerecht zu werden.
Die Norddeutsche Philharmonie Rostock freut sich also, Sie am Sonntag, den 19. April 2015 um 11:00 Uhr und um 16:00 Uhr zu diesem Highlight in der Yachthafenresidenz Hohe Düne begrüßen zu dürfen.
Die Programmauswahl erfolgte natürlich wieder ganz nach Ihren Wünschen:
So werden neben beliebten Werken wie der „Barcarole“ aus Hoffmanns Erzählungen von Jaques Offenbach und der Moldau von Bedrich Smetana auch Werke der Strauß-Familie zu hören sein. Ebenso werden Raritäten wie der Türkische Marsch von Wolfgang Amadeus Mozart in der Fassung für Orchester gespielt.
Lassen Sie sich von vielen weiteren „Schmankerln“ der Musikliteratur überraschen, der 1. Kapellmeister des Volkstheaters, Hermann Manfred Lehner, leitet nicht nur das Rostocker Orchester sondern wird auch Sie in gewohnter Manier charmant moderierend durch das überaus vielfältige Programm geleiten.

Text: Anderl Ott
Foto: Yachthafenresidenz Hohe Düne

3. Barocksaalklassik mit Werken von Mozart und Schostakowitsch

Am Sonntag, dem 12. April 2015 um 16:00 Uhr begrüßt Sie die Norddeutsche Philharmonie Rostock im wunderschönen Barocksaal am Universitätsplatz zum dritten Konzert der Reihe „Barocksaalklassik“.
Der 1. Kapellmeister Manfred Hermann Lehner und das Rostocker Orchester erwarten Sie mit einem tiefgründigen Programm, beginnend mit Adagio und Fuge von Wolfgang Amadeus Mozart.
Wolfgang Amadeus Mozart hatte sich zu jener Zeit sehr mit dem Schaffen Johann Sebastian Bachs und dessen Söhnen Carl Philipp Emanuel und Wilhelm Friedemann auseinandergesetzt; so hatte er im Vorfeld schon einige dem Klavier zugedachte Fugen für Streicher arrangiert.
Bei KV 546 nutzt er eine schon vorhandene eigene Fuge, wie er in seinem Werkverzeichnis daselbst notiert: „..ein kurzes Adagio a 2 Violini, Viola e Basso, zu einer Fuge, welche ich schon lange fuer zwey Klaviere geschrieben habe…“
Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitschs 14. Sinfonie entstand im Januar und Februar des Jahres 1969 während eines Krankenhausaufenthaltes. Wenngleich der Komponist zu diesem Zeitpunkt noch sechs Jahre zu Leben hatte, war er doch von Krankheit schwer gezeichnet, was eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Tod zur Folge hatte. Schostakowitsch empfand andere große Werke, die sich mit den letzten Dingen beschäftigen, wie zum Beispiel das „War Requiem“ seines Freundes Benjamin Britten (der auch der Widmungsträger des Werkes ist) in ihrer Schlussaussage zu verklärend und wollte dieser Todesverklärung etwas entgegen setzen – die Unausweichlichkeit und Unerbittlichkeit des Todes in dieser Sinfonie herausarbeiten – die ihm, dem Atheisten, weder sinnstiftend noch erleichternd erscheinen wollte.
Die Komposition ist für Streichorchester, Perkussionsinstrumente und zwei Gesangssolisten geschrieben. Textlich legt Schostakowitsch Gedichte unterschiedlicher Dichter zugrunde, unter anderem Rainer Maria Rilke, Wilhelm Küchelbecker und Federico Garcia Lorca.
Interessanterweise hat die 14. Sinfonie keine Proteste von offizieller Seite hervorgerufen. Allerdings kam es zum Bruch mit Alexander Solschenizyn, der, tiefgläubig, Schostakowitsch einen falschen Bezug zum Tod vorwarf, weil er den Tod als vernichtende Kraft darstelle …
Den Gesangspart übernehmen Jamila Raimbekova, Sopran und Karl Huml, Bass.

Text: Anderl Ott
Fotos: Wikipedia

7. Philharmonisches Konzert: Dirigent Hu Yongyan bringt Flair der Peking-Oper nach Rostock

Voller Spannung sehen die Musikfreunde wie auch die Musiker der Norddeutschen Philharmonie dem 7. Philharmonischen Konzert entgegen. Der Principal Guest Conductor Hu Yongyan feiert in Rostock seinen Einstand. Nach vielen Jahren hat Rostock wieder einen ersten Gastdirigenten, der die Leitung mehrerer Konzerte übernimmt. Doch es ist nicht allein die große Erwartung an die Zusammenarbeit mit dem international renommierten chinesischen Dirigenten, die das Premierenfieber steigen lässt. Orchesterdirektor Hans-Michael Westphal erklärt: „Wir spielen ein chinesisches Musikstück in Anlehnung an eine Peking-Oper, das ist völlig neu für uns. Noch nie haben wir traditionelle chinesische Musikinstrumente in unsere Arbeit integriert.“ Verschiedene Kulturen würden aufeinander prallen, er sei sehr neugierig auf die gemeinsame Arbeit mit Hu Yongyan.
Hu Yongyan ist in Shanghai geboren, studierte am Konservatorium in Peking, an der Yale University in New Haven und an der Juilliard School in New York City und hat international bereits für viel Aufsehen gesorgt. Er arbeitete als Gastdirigent mit Orchestern wie Orchestre National de France, Royal Philharmonic, Buffalo Philharmonic, New Jersey Symphony, Singapore Symphony, Hong Kong Philharmonic und China Philharmonic. Er gastierte beim Festival Wien Modern und beim Beethovenfest Bonn. Sein Konzert mit dem Hollywood Bowl Orchestra in Los Angeles wurde weltweit übertragen. Mit Beethovens 9. Sinfonie und der in seiner Heimat China beliebten “Yellow River Cantata” gab Hu Yongyan 2003 sein Debüt in der Carnegie Hall. Im klassischen Bereich arbeitete er mit Künstlern wie Yo-Yo Ma, Itzhak Perlman, Lang Lang, Barbara Hendricks und Pinchas Zukerman, im Pop u. a. mit Charlotte Church, Nana Mouskouri und Mark O’Connor.
Und nun eben mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock. Präsentieren wird der chinesische Dirigent auch ein zeitgenössisches Stück aus der Heimat. Die sinfonische Fantasie „Lebe wohl, meine Konkubine“ für Sopran vom Komponisten Xia Guans, der sein Werk für traditionelle chinesische Instrumente und Sinfonieorchester schrieb. Dieses Stück besitze viel vom Flair einer Peking-Oper, verspricht die Rostocker Dramaturgin Corina Wenke. In der traditionellen chinesischen Oper vermischen sich bekanntlich viele künstlerische Elemente wie Singen, Tanzen und darstellendes Spiel. Die Solistin Junhua Chen bringe neben ihren farbenprächtigen Kostümen auch eine eigene Maskenbildnerin mit, erzählt Wenke. „Der Zuschauer darf sehr gespannt sein. Er wird in die Zeit von vor 2000 Jahren entführt und erlebt eine dramatische Liebesgeschichte.“
Musikalische „Romeo und Julia“-Versionen stellen auch die anderen Werke des Konzertabends dar. Von Leonard Bernstein (1918-1990) sind die Sinfonischen Tänze aus der „West Side Story“ zu hören. Im Jahr 1957 hatte der weltberühmte Dirigent und Komponist eine moderne „Romeo und Julia“-Adaption auf die amerikanische Musicalbühne gebracht, die vom Broadway aus einen gigantischen Siegeszug in der ganzen Welt feierte. Die Sinfonischen Tänze erlebten 1961 mit den New Yorker Philharmonikern ihre Uraufführung.
Die Suite „Romeo und Julia“ von Sergej Prokofjew (1891-1953) vervollständigt den musikalischen Abend im Großen Haus. Sie entstand nach dem gleichnamigen Ballett, das Prokofjew im Jahr 1935 im Auftrag des Bolschoi-Theaters schrieb und das am 30. Dezember 1938 in Brünn in der damaligen Tschechoslowakei uraufgeführt wurde. Das Ballett bildet einen Höhepunkt im musikalischen Schaffen von Prokofjew. Bis 1946 fertigte der Komponist insgesamt drei Suiten für Orchester sowie Klavierbearbeitungen einiger Stücke an.

Das 7. Philharmonische Konzert erklingt am Sonntag, 29. März 2015 um 18:00 Uhr und am Montag und Dienstag, 30. und 31. März 2015 jeweils um 19:30 Uhr im Großen Haus des Volkstheaters Rostock, Karten erhalten Sie an den bekannten Vorverkaufskassen des Volkstheaters.

Text: Anette Pröber
Fotos: Künstler

4. Konzert der Reihe “Classic light” unter dem Motto “Im Frühling” – diesmal im Großen Haus des Volkstheaters

Kommenden Sonntag lockt die Norddeutsche Philharmonie Rostock ihr treues Classic-light-Publikum aus Hohe Düne ins Stammhaus zwischen Doberaner Straße und Patriotischem Weg.

Wie „Im Frühling“ soll es sich im Großen Haus des Volkstheaters fühlen; das ist Titel und auch Programm zugleich.
So werden Ausschnitte aus der „Frühlingssinfonie“ von Robert Schumann, der beliebte „Frühlingsstimmenwalzer“ von Johann Strauss oder „Der letzte Frühling“ von Edvard Grieg einen farbenreichen Lenz-Bogen zeichnen.
Was schon zum guten Ton der Classic-light-Konzerte gehört: Neben solchen Klassikern wird fast Vergessenes oder selten Gehörtes von Mussorgsky, Rimski-Korsakov, Debussy, Halletz und Kodaly seinen Platz behaupten.
Die Leitung übernimmt diesmal der für seine ambitionierten Programme und pointierten Moderationen bekannte Berliner Dirigent Igor Budinstein.
Lassen Sie sich einladen zu einem bunten Sonntagsnachmittagskonzert zum Frühlingsbeginn, bei dem es mitunter auch Stürmisches oder Kurioses zu entdecken gibt.

Das 4. Classic-light-Konzert der Norddeutschen Philharmonie Rostock in der Saison 2014/15 findet am Sonntag, dem 22. März 2015 um 16:00 Uhr im Großen Haus des Volkstheaters statt.

Text: Christiane Pelz, Foto: www.budinstein.de

Die “Initiative Volkstheater” ruft zur Demonstration für den Erhalt aller Sparten

Auf den kommenden Mittwoch arbeiten die drei Rostocker Jan-Ole Ziegeler, Thomas Kunzmann und Malte Rüther seit Monaten hin. Alle drei verbindet, dass das Volkstheater für sie ein wichtiges Stück Lebensqualität ihrer Wahlheimat Rostock ist. Weil sie nicht hinnehmen wollen, dass Teile dieser traditionsreichen Kulturstätte dem Rotstift der Politiker von Stadt und Land zum Opfer fällt, gründeten sie die Initiative Volkstheater. Diese Initiative ist eine private, unabhängige und überparteiliche Kooperative zum Erhalt des Rostocker Volkstheaters mit den Sparten Tanz und Oper. Sie wird unterstützt von der Rostocker Singakademie, dem Förderverein „Freunde und Förderer Volkstheater Rostock e.V.“, den „Rostocker Freigeistern“ und der Aufsichtsratsvorsitzenden des Rostocker Volkstheaters, Frau Eva-Maria Kröger.
Vorläufiger Höhepunkt ihres Kampfes ist die Rednergala, zu der morgen, am 28. Januar 2015 um 14:45 Uhr auf dem Neuen Markt vor dem Rostocker Rathaus nicht nur 1500 Rostocker, sondern auch zahlreiche prominente Unterstützer erwartet werden.
Die Schirmherrschaft über die Veranstaltung haben die Politikerin Dr. Christine Lucyga (1990 bis 2005 Rostocker Abgeordnete in der SPD-Fraktion des Deutschen Bundestages) und der Schauspieler Charly Hübner (uns Rostockern vor allem als Kriminalhauptkommissar Sascha Bukow im Polizeiruf 110 bekannt). Kulturschaffende, aber auch Politiker aus der gesamten Bundesrepublik unterstützen das Vorhaben der Rostocker Bürger, den Kulturabbau in der Hansestadt Rostock und darüber hinaus im ganzen Land zu verhindern.
Einige Prominente werden persönlich anwesend sein, wie der Schauspieler, Regisseur und Theaterintendant Peter Sodann und der Schauspieler und Musical-Darsteller Nik Breidenbach, andere bekunden ihre Solidarität per Videobotschaft (Schauspieler(innen) Corinna Harfouch, Devid Striesow, Peter Bause und viele mehr) oder in schriftlichen Grußbotschaften (unter anderem Claus Peymann, Intendant Berliner Ensemble und Detlef Meierjohann, Geschäftsführer Hamburgische Staatsoper und Vorsitzender des Landesverbandes Nord im Deutschen Bühnenverein), die während der Veranstaltung vorgetragen werden.
Auch Musiker der Norddeutschen Philharmonie Rostock werden lautstark akustischen Beistand leisten.
Alle Rostockerinnen und Rostocker sind aufgerufen, morgen Nachmittag die Veranstaltung auf dem Neuen Markt zu besuchen und damit ihre Stimme zu erheben gegen den Raubbau am Kulturleben unserer Hansestadt!